Picasso-Attacke: Vier Freisprüche und sechseinhalb Jahre Haft

| von Redaktion

„Wir sitzen hier nicht über politische Einstellungen zu Gericht und seien sie noch so abwegig, sondern über Straftaten.“ Mit diesem Eingangsstatement eröffnet der Vorsitzende Richter Carl Pfeiffer seine Urteilsbegründung in der Verhandlung gegen insgesamt sechs Neonazis.

Im spektakulärsten Fall, den Angriff auf einen 22jährigen Barkeeper des Lokals Picasso im Juni 2010, wurden am Mittwoch deshalb vier der fünf angeklagten Männer freigesprochen.

Lediglich der Hauptangeklagte wurde zu insgesamt sechseinhalb Jahren verurteilt.

Ein Artikel von regensburg-digital.de

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