News aus Mittelfranken

KundgebungstourDritter Weg in Fürth blockiert und ausgepfiffen

Nazi-Alarm in Fürth und anderen bayerischen Kommunen

Eine Werbetour der Neonazi-Partei Der Dritte Weg durch Franken begann am Samstag in Fürth mit einem Fehlschlag. Ein Großteil der angereisten Rechtsextremisten wurde am Gleis durch eine Blockade festgehalten. Vor dem Bahnhof waren die Gegendemonstranten so laut, dass auf Reden ganz verzichtet wurde. Auch an anderen Orten stellten sich Menschen gegen Veranstaltungen der Neonazis.

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Pegida NürnbergNürnberg hält zusammen gegen Pegida

Bürgermeister Christian Vogel bei seiner Rede auf den Gegenveranstaltung

Am Ende war das Kräfteverhältnis, das die Polizei herausgab, wieder eindeutig. Die Einsatzkräfte machten 80 Anhänger der islamfeindlichen Initiative aus, 500 Menschen aus den unterschiedlichsten Spektren standen dagegen. Auf Seiten der Gegner sprach eine Angehörige jüdischer Holocaustopfer. Unterdessen echauffierte sich Pegida über einen angeblichen Angriff auf einen Rollstuhlfahrer.

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Kommunalwahl in SachsenStürzenberger: Wo Pegida antritt, dort zieht die AfD zurück

"Volkserfolgsbewegung" Pegida Nürnberg kurz vor Eröffnung der Veranstaltung

Der Kopf der bayerischen Pegida-Bewegung, Michael Stürzenberger, konnte am Donnerstag lediglich 50 Anhänger nach Nürnberg mobilisieren und damit weniger als in der Vorwoche. Er berauschte sich an den Ausschreitungen von Frankfurt und ging wie selbstverständlich davon aus, dass bei den Kommunalwahlen in Sachsen die AfD zugunsten von Pegida bereitwillig das Feld räumt.

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