News aus Mittelfranken

NPD-Hetze läuft ins Leere: Mutmaßlicher Täter entpuppt sich als „Landsmann“

Kommentar auf Netzplanet. Auf der Suche nach einer rassistischen Erklärung

Die tödlich verlaufene Messerattacke auf einen externen Berater im Jobcenter in Rothenburg ob der Tauber macht bundesweit Schlagzeilen. Für die NPD Bayern Anlass genug, den Vorfall für rassistische Hetze zu nutzen, auch ohne Informationen und auf die Gefahr hin, falsch zu liegen. Und sie lag falsch. Derweil freuen sich die Neonazis vom Dritten Weg über eine erfolgte Brandstiftung.

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Jede Menge Neonazis, aber kein zweites Hasskonzert in Scheinfeld

Demonstration in Scheinfeld

Am Ende stand die NPD doch als Verlierer da. Ihr Familienfest konnte sie abhalten, doch das wesentlich wichtigere Event, das im Anschluss geplante Rechtsrock-Konzert, für das auch die rechte Hooliganband Kategorie C angereist war, wurde abgesagt. Den Erfolg konnte sich buchstäblich jeder der etwa 2000 Gegendemonstranten auf die Fahne schreiben. Und auch der gehypte Neonazi Patrick Schröder hat seinen Teil dazu beigetragen. Die Gründe sind geradezu ein Plädoyer, solche Veranstaltungen nicht zu verschweigen.

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Pirinçci liest bei ultrarechter Burschenschaft und AfD

Gefällt sich in der Rolle des Provokateurs - Akif Pirinçci

Der umstrittene Autor Akif Pirinçci folgte am Freitag einer Einladung der Erlanger Burschenschaft Frankonia. Mit von der Partie waren mehrere Führungsfiguren der fränkischen extremen Rechten. Am Samstag folgte eine Lesung in der Nürnberger Meistersingerhalle auf Einladung der AfD. Eine neue Satzung der Stadt Nürnberg soll homophobe Veranstaltungen zukünftig verhindern.

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Der III. Weg-Hobbypolitiker will in den Kreistag – und erhält Unterstützung von Neonazi-Terrorist Wiese

Neue Nazi-Partei: "Der Dritte Weg"

Nach eigenen Angaben schickt die Neonazi-Kleinstpartei Der Dritte Weg (III. Weg) ihren Vorsitzenden Klaus Armstroff am 25. Mai in Bad Dürkheim in das Rennen um ein Kreistagsmandat. Damit versuchen die Hobbypolitiker erstmals parlamentarisch Fuß zu fassen. Unterdessen gründete die Splitterpartei einen Stützpunkt in München. Zu der Veranstaltung steuerte der verurteilte Neonazi-Terrorist Martin Wiese eine Rede bei.

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