News aus Oberbayern

Facebook sperrt offenbar Karl Richter für 30 Tage

Karl Richter

Das soziale Netzwerk Facebook legt Münchens umtriebigen Neonazi und Stadtrat Karl Richter wohl Zügel an. Laut einem Beitrag, den unter anderem seine enge Vertraute Sigrid Schüßler teilt, sollen er sowie alle Administratoren der Seite der Bürgerinitiative Ausländerstopp München für 30 Tage gesperrt worden sein. Trotz Räumung des Protestcamps Münchner Flüchtlinge am Sendlinger Tor wird weiter zur Kundgebung am Freitag aufgerufen.

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Münchner Stadtrat sieht Anti-Islam-Bürgerbegehren als unzulässig an

Einzug in den Stadtrat verpasst, kein Bürgerbegehren.Stürzenberger am Boden

In seiner heutigen Vollversammlung ist der Münchner Stadtrat fast einmütig der Haltung der Stadt gefolgt, das von Michael Stürzenberger eingereichte Bürgerbegehren gegen ein islamisches Zentrum für rechtswidrig zu erachten. Grund seien formale Fehler. Einziger Fürsprecher war erwartungsgemäß Karl Richter von der NPD / Bürgerinitiatve Ausländerstopp. Der Stadtrat stellt sich zudem in einer Resolution hinter die Münchner Muslime.

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NPD-Vize: Zahnbürsten sollen Neonazis hoffähig machen

Screenshot Kaufmannsladen Storch Heinar. Der wusste es schon lange vor Karl Richter

Die NPD hat es nicht leicht. Finanzprobleme, weil ihre Kader die Rechenschaftsberichte nicht korrekt ausfüllen können oder sich in Parteikassen bedienen. Ständig neue Verfahren gegen die „Macher“ sowie eine vorbestrafte mittlere Funktionärsebene. Dann der öffentlich ausgetragene Streit um die Ex-Pornodarstellerin Ina Groll, in dem sich exemplarisch die „alten“ Denkmuster der Neonazi-Ideologie zeigen: Wer „Rassenschande“ betreibt, muss bestraft werden. Bundesvize Karl Richter glaubt nun, einen weiteren Grund für die Erfolglosigkeit ausgemacht zu haben: Die Weigerung von Teilen des „nationalen Widerstandes“, eine Zahnbürste zu benutzen.

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Bittere Zeiten: Was macht eigentlich Michael Stürzenberger?

Michael Stürzenberger in Neufahrn -  Foto Philipp Janowski

Er wollte dem Mainstream den Kampf ansagen. Eine Massenbewegung sollte entstehen, am Ende des „Freiheitskampfes“ sollten alle, die nicht seiner Meinung sind, wegen „Volksverrat“ angeklagt und verurteilt worden sein. Doch ca. zwei Jahre nach Aktivwerden dreht sich Michael Stürzenberger in einem Kreis, dessen Umfang immer kleiner zu werden scheint. Nach desaströsen Wahlergebnissen dreht er noch immer in Polizeikäfigen in den Fußgängerzonen Münchens seine Bahnen und ruft nach wie vor erbittert eine Revolution aus. Seine Revolution. Zuhören mag ihm dabei kaum jemand mehr. Jetzt musste die Polizei ihm das Wort abdrehen. Bittere Zeiten für den einstigen Hoffnungsträger.

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SS-Gedenken bei Bad Reichenhall an mobiler Gedenkstätte

Mobile Gedenkstätte wird verladen

Etwa 50 Sympathisanten der extremen Rechten zog es am Samstag zu einer Gedenkveranstaltung auf einem abgelegenen Parkplatz bei Bad Reichenhall. Vordergründig erinnerte man an zwölf 1945 dort getötete Franzosen, die auf Seiten der Waffen-SS gekämpft hatten. Zur Veranstaltung wurde eigens eine mobile Gedenkstätte mitgebracht.

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