Nachrichten aus Oberbayern

Screenshot "München ist bunt"
Screenshot "München ist bunt"

An insgesamt sieben Orten in München wollte die NPD-Tarnorganisation „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) am Samstag, den 29. September, Kundgebungen abhalten. Doch die Fahrt durch die bayerische Landeshauptstadt verkam für die rund 11 Neonazis zu einem Desaster. Überall wo sie auftauchten, wurden sie lautstark übertönt, behindert und an einer Stelle sogar annähernd zwei Stunden blockiert.

Kundgebung des FNS in Burgkirchen
Kundgebung des FNS in Burgkirchen

Rund 20 Neonazis aus den Reihen der NPD, des „Freien Netz Süd“ (FNS) und des „Nationalen Bündnis Niederbayern“ (NBN) fanden sich am Samstag, den 28. April, zu einer von Martin Wiese angemeldeten Kundgebung im oberbayerischen Burgkirchen ein. Dagegen formierte sich breiter Widerstand: Über 150 Bürger protestieren unweit des Kundgebungsorts der Nazis gegen die rechte Veranstaltung.

Freies Netz Süd: Schlagstöcke oder Fahnen?
Freies Netz Süd: Schlagstöcke oder Fahnen?

Zuerst marschierte Stephan W. aus Neubiberg beim Naziaufmarsch des „Freien Netz Süd“ am Samstag in München mit und trug dabei einen mit schwarzem Fahnentuch getarnten Schlagstock. In der darauffolgenden Nacht griff er dann aus rassistischen Gründen einen Taxifahrer an.

München bleibt bunt
München bleibt bunt

Etwa 90 Nazis vom »Freien Netz Süd« marschierten am Samstag in München auf, um gegen das alternative „Kafe Marat“ zu demonstrieren und „Freiräume für nationale Jugendliche“ zu fordern. Ein Teil der Demonstrationsteilnehmer unterstrich diese Forderung dadurch, dass – wie Fotos eindeutig beweisen – Schlagstöcke mitgeführt wurden.