News aus Oberbayern

Erster Pegida-Marsch zieht kurze braune Spur durch München

"Lügenpresse", "Politikerkaste" - ultrarechter Sprachgebrauch schon auf den Schildern (c) M. Bauer

Am Montag kam es zum ersten Spaziergang von Bagida, dem größten bayerischen Ableger der sogenannten Pegida-Bewegung. Etwa 1.500 Teilnehmer sind in München dem Aufruf gefolgt, darunter viele bekannte Neonazis. 20.000 Menschen demonstrierten gegen den Aufmarsch und kesselten die Teilnehmer am Ende des Zuges am Stachus ein.

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NPD-Winterfest in Murnau: Weniger ist leer

NPD-Fahne (Foto: Endstation Rechts.)

Gerade einmal 15 Anhänger der Nationaldemokraten kamen laut Polizei am Samstag nach Murnau, um dem neuen bayerischen Landesvorsitzenden Franz Salzberger zu lauschen.

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Facebook sperrt offenbar Karl Richter für 30 Tage

Karl Richter

Das soziale Netzwerk Facebook legt Münchens umtriebigen Neonazi und Stadtrat Karl Richter wohl Zügel an. Laut einem Beitrag, den unter anderem seine enge Vertraute Sigrid Schüßler teilt, sollen er sowie alle Administratoren der Seite der Bürgerinitiative Ausländerstopp München für 30 Tage gesperrt worden sein. Trotz Räumung des Protestcamps Münchner Flüchtlinge am Sendlinger Tor wird weiter zur Kundgebung am Freitag aufgerufen.

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Münchner Stadtrat sieht Anti-Islam-Bürgerbegehren als unzulässig an

Einzug in den Stadtrat verpasst, kein Bürgerbegehren.Stürzenberger am Boden

In seiner heutigen Vollversammlung ist der Münchner Stadtrat fast einmütig der Haltung der Stadt gefolgt, das von Michael Stürzenberger eingereichte Bürgerbegehren gegen ein islamisches Zentrum für rechtswidrig zu erachten. Grund seien formale Fehler. Einziger Fürsprecher war erwartungsgemäß Karl Richter von der NPD / Bürgerinitiatve Ausländerstopp. Der Stadtrat stellt sich zudem in einer Resolution hinter die Münchner Muslime.

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NPD-Vize: Zahnbürsten sollen Neonazis hoffähig machen

Screenshot Kaufmannsladen Storch Heinar. Der wusste es schon lange vor Karl Richter

Die NPD hat es nicht leicht. Finanzprobleme, weil ihre Kader die Rechenschaftsberichte nicht korrekt ausfüllen können oder sich in Parteikassen bedienen. Ständig neue Verfahren gegen die „Macher“ sowie eine vorbestrafte mittlere Funktionärsebene. Dann der öffentlich ausgetragene Streit um die Ex-Pornodarstellerin Ina Groll, in dem sich exemplarisch die „alten“ Denkmuster der Neonazi-Ideologie zeigen: Wer „Rassenschande“ betreibt, muss bestraft werden. Bundesvize Karl Richter glaubt nun, einen weiteren Grund für die Erfolglosigkeit ausgemacht zu haben: Die Weigerung von Teilen des „nationalen Widerstandes“, eine Zahnbürste zu benutzen.

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