News aus Oberbayern

Pegida / Bagida15.000 Pegida-Gegner verbanden Gotteshäuser mit Friedenskette

Auftakt mit Oberbürgermeister Dieter Reiter und Vertretern der Religionen

Mit einer eindrucksvollen Lichterkette setzten am Montag viele Einwohner der bayerischen Landeshauptstadt ein Zeichen für Frieden und Versöhnung und somit auch gegen den von Pegida ausgehenden Hass. Die Aktion verband fünf Gotteshäuser in der Innenstadt. Zu dem kurzen Spaziergang von Bagida kamen erneut deutliche weniger Teilnehmer, aber auch wieder bekannte Neonazis.

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BildstreckeProtest gegen Bagida in München am 26.01.2015

Bunte und laute Proteste gegen Bagida in München

Die Initiativen München ist bunt und Bellevue di Monaco, die in den vergangenen Wochen jeweils aufwendige Gegenveranstaltungen zum Aufmarsch des Pegida-Ablegers Bagida organisiert hatten, verzichteten am Montag auf eine eigene Kundgebung. Die Organisatoren setzten auf den lauten Protest vieler Münchnerinnen und Münchner entlang der Strecke. „Der Protest muss nicht jedes Mal dieselbe Form annehmen – wichtig ist nur, dass wir nach den Rechten schauen und unmissverständlich zeigen, dass menschenfeindliche und demokratiefeindliche Parolen in unserer Stadt kein Gehör finden», so Micky Wenngatz von München ist bunt. Mit mitgebrachten Instrumenten wurde an dem Tag Bagida der Marsch geblasen.

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BagidaMünchen: Zahl der PEGIDA-Anhänger sinkt stetig

Islamhasser Michael Stürzenberger gibt bei Bagida inhaltlich die Linie vor

Auch am Montag marschierten wieder Anhänger des PEGIDA-Ablegers „BAGIDA“ durch die Münchner Innenstadt.Diesmal mit neuer Route: Vom Goetheplatz zum Sendlinger Tor. Wie schon am letzten Montag sank die Teilnehmerzahl wieder deutlich.

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Bagida stagnierte trotz anhaltend großer Neonazi-Beteiligung

Nicht mehr, vielleicht sogar weniger Teilnehmer bei Bagida

Dem bayerischen Pegida-Ableger gelang es am vergangenen Montag nach übereinstimmenden Schätzungen nicht, den Zulauf zu steigern. Daran konnte auch eine anhaltend hohe Unterstützung aus der organisierten rechtsextremen Szene nichts ändern. 12.000 – 15.000 Münchnerinnen und Münchner protestierten derweil mit einem Arbeiterfasching mit Kostümen und viel Konfetti gegen den Aufmarsch.

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Erster Pegida-Marsch zieht kurze braune Spur durch München

"Lügenpresse", "Politikerkaste" - ultrarechter Sprachgebrauch schon auf den Schildern (c) M. Bauer

Am Montag kam es zum ersten Spaziergang von Bagida, dem größten bayerischen Ableger der sogenannten Pegida-Bewegung. Etwa 1.500 Teilnehmer sind in München dem Aufruf gefolgt, darunter viele bekannte Neonazis. 20.000 Menschen demonstrierten gegen den Aufmarsch und kesselten die Teilnehmer am Ende des Zuges am Stachus ein.

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