News aus Oberbayern

Bagida stagnierte trotz anhaltend großer Neonazi-Beteiligung

Nicht mehr, vielleicht sogar weniger Teilnehmer bei Bagida

Dem bayerischen Pegida-Ableger gelang es am vergangenen Montag nach übereinstimmenden Schätzungen nicht, den Zulauf zu steigern. Daran konnte auch eine anhaltend hohe Unterstützung aus der organisierten rechtsextremen Szene nichts ändern. 12.000 – 15.000 Münchnerinnen und Münchner protestierten derweil mit einem Arbeiterfasching mit Kostümen und viel Konfetti gegen den Aufmarsch.

12 Reaktionen

Erster Pegida-Marsch zieht kurze braune Spur durch München

"Lügenpresse", "Politikerkaste" - ultrarechter Sprachgebrauch schon auf den Schildern (c) M. Bauer

Am Montag kam es zum ersten Spaziergang von Bagida, dem größten bayerischen Ableger der sogenannten Pegida-Bewegung. Etwa 1.500 Teilnehmer sind in München dem Aufruf gefolgt, darunter viele bekannte Neonazis. 20.000 Menschen demonstrierten gegen den Aufmarsch und kesselten die Teilnehmer am Ende des Zuges am Stachus ein.

13 Reaktionen

NPD-Winterfest in Murnau: Weniger ist leer

NPD-Fahne (Foto: Endstation Rechts.)

Gerade einmal 15 Anhänger der Nationaldemokraten kamen laut Polizei am Samstag nach Murnau, um dem neuen bayerischen Landesvorsitzenden Franz Salzberger zu lauschen.

13 Reaktionen

Facebook sperrt offenbar Karl Richter für 30 Tage

Karl Richter

Das soziale Netzwerk Facebook legt Münchens umtriebigen Neonazi und Stadtrat Karl Richter wohl Zügel an. Laut einem Beitrag, den unter anderem seine enge Vertraute Sigrid Schüßler teilt, sollen er sowie alle Administratoren der Seite der Bürgerinitiative Ausländerstopp München für 30 Tage gesperrt worden sein. Trotz Räumung des Protestcamps Münchner Flüchtlinge am Sendlinger Tor wird weiter zur Kundgebung am Freitag aufgerufen.

444 Reaktionen

Münchner Stadtrat sieht Anti-Islam-Bürgerbegehren als unzulässig an

Einzug in den Stadtrat verpasst, kein Bürgerbegehren.Stürzenberger am Boden

In seiner heutigen Vollversammlung ist der Münchner Stadtrat fast einmütig der Haltung der Stadt gefolgt, das von Michael Stürzenberger eingereichte Bürgerbegehren gegen ein islamisches Zentrum für rechtswidrig zu erachten. Grund seien formale Fehler. Einziger Fürsprecher war erwartungsgemäß Karl Richter von der NPD / Bürgerinitiatve Ausländerstopp. Der Stadtrat stellt sich zudem in einer Resolution hinter die Münchner Muslime.

116 Reaktionen