Nachrichten aus Oberfranken

NPD
NPD

Vor etwa 10 Tagen wollte die NPD eigentlich ihren Bundesparteitag bei Coburg in einem Zelt abhalten. Es kam bekanntlich anders. Seitdem verbreitet selbst die NPD die Geschichte, ihr Parteitag sei an den von dem Landkreis aufgeschütteten Erdhaufen und eingeleiteten Bauarbeiten gescheitert. Die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Bayreuth offenbart ein anderes Bild, wie uns auch der Verwaltungsrechtsexperte Prof. Dr. Gerrit Manssen im Interview bestätigte. Zudem nimmt Landrat Michael Busch zu der Anzeige der NPD Stellung.

Oberprex 47: Treffpunkt des Freien Netz Süd
Oberprex 47: Treffpunkt des Freien Netz Süd

Ursprünglich sollte am Samstag, den 26. Januar, im oberfränkischen Oberprex die „Gründungsfeier 2013“ des neonazistischen „Urd-&-Skult“-Zusammenschlusses mit anschließendem Rechtsrock-Konzert stattfinden. Eine nicht-fristgerechte Anmeldung machte den Neonazis jedoch einen Strich durch die Rechnung – und führte zu einem Verbot durch die Gemeinde. Im Falle eines Verstoßes drohte dem Veranstalter ein hohes Bußgeld.

Screenshot "Freies Netz Süd"
Screenshot "Freies Netz Süd"

Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen gab es am Samstag einen Angriff auf eine Asylbewerberunterkunft in Fichtelberg. Lt. einem Bericht des »Nordbayerischen Kurier« sind zehn einheitlich schwarz gekleidete und teilweise vermummte Personen am späten Samstagnachmittag in die Asylbewerberunterkunft eingedrungen und haben lautstark herumgeschrien.

Oberprex
Oberprex

Bereits seit einiger Zeit veranstaltet die bayerische Neonazi-Szene verstärkt Aktionen in Oberfranken. Alleine in diesem Jahr hielt das „Freie Netz Süd“ drei seiner wichtigsten Veranstaltungen in dem Regierungsbezirk ab. Doch was sind die Gründe dafür, wieso zieht es die bayerische Neonazi-Szene immer wieder nach Oberfranken – und vor allem: warum genau fühlen sie sich dort so wohl?

Thomas Wulff, Norman Kempken und Matthias Fischer
Thomas Wulff, Norman Kempken und Matthias Fischer

Etwa 230 Neonazis marschierten am Samstag, den 17.11.2012 in der oberfränkischen Stadt Wunsiedel auf.
Laut den Auflagen war jeder Bezug auf den Kriegsverbrecher Rudolf Heß untersagt. In ihren Reden spielten dennoch einzelne Neonazis mit den verschiedenen Assoziationen.
Gegen den militaristisch geprägten Trauermarsch demonstrierten etwa 350 Bürgerinnen und Bürger.