News aus Oberfranken

Die Rechte«Held» Wohlleben und ein neuer Kreisverband in Bamberg

Verharmlosung des NSU direkt vor dem Gerichtsgebäude

Nach der Gründung eines Kreisverbandes in Nürnberg konnte die neonazistische Partei Die Rechte eine weitere Neugründung melden. Im oberfränkischen Bamberg soll es laut einer Meldung der Partei nun einen Ableger geben. Die Basis dürfte aus dem Umfeld der lokalen Anti-Asyl-Seite stammen. Der Münchner Kreisverband um den Neonazi Philipp Hasselbach solidarisierte sich in einer Kundgebung mit den im NSU-Verfahren angeklagten Ralf Wohlleben, Beate Zschäpe und einem inhaftierten Holocaustleugner.

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WunsiedelEntwicklung im Nordosten Oberfrankens bleibt unerfreulich

Dritter Weg mit Banner in Wunsiedel

Der dritte Weg war in Wunsiedel? Eigentlich will man schreiben: Das Freie Netz Süd war in Wunsiedel. Allen Streit- und Austrittsgerüchten zum Trotz: Tony Gentsch, Matthias Fischer und Rico Döhler haben ihre kruden Theorien und Verdrehungen an die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des rechtsextremen „Gedenkmarsches“ gebracht.

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Kundgebung Tausend Bamberger Bürger gegen Berlins NPD-Chef Schmidtke

Bamberg bleibt bunt

Mit einer eindrucksvollen Kundgebungen haben am Samstag viele Einwohner Bambergs gegen eine Versammlung, zu der die Verantwortlichen einer lokalen rassistischen Facebook-Seite aufgerufen hatten, Stellung bezogen. Helfen musste den 45 meist ortsansässigen Rechtsextremisten der Vorsitzende der Berliner NPD, Sebastian Schmidtke, der seine Argumentation auf einem klassischen Stück rechter Bauernfängerei aufbaute.

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Alt-Kader übernimmt bayerischen NPD-Landesverband

Franz Salzberger, neuer bayerische Landesvorsitzende der NPD, auf dem Weg zum  Polit. Aschermittwoch 2014

Der bayerische Landeschef und seine Stellvertreterin warfen bereits das Handtuch, ein weitere Vize sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Um den größten NPD-Landesverband ist es alles andere als gut bestellt. Nun wurde ein Parteimitglied reaktiviert, dass das Runder rumreißen soll.

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Aus Neonazi-„Heldengedenken“ wird Wunsiedler Spendenlauf

Neonazis laufen für Aussteigerinitiative – «Wenn das der Führer wüsste»

Vieles war dieses Jahr anders in Wunsiedel. Knapp unter 200 Neonazis hatten sich zum jährlichen Herbsttermin des Freien Netz Süd – jetzt Partei Der Dritte Weg – versammelt. Doch die Wunsiedler Bürger verwandelten den Trauermarsch mit Unterstützung in „den unfreiwilligsten Spendenlauf Deutschlands“, dessen Erlös an die Aussteigerhilfe Exit-Deutschland ging. Auch an der Strecke protestierten wieder mehr Menschen gegen das makabre Ritual der bayerischen Neonaziszene.

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