Rechtsextremismus

NPD
NPD

Selten stand die NPD so nah am Abgrund wie in diesen Tagen: Ausbleibende Wahlerfolge, leere Kassen, innere Konflikte und ein neues Verbotsverfahren setzen ihr zu. Doch diese Partei ist gewohnt mit Krisen umzugehen, auch die aktuellen Rückschläge werden ihr nicht den Garaus machen. Deshalb sollte die Gesellschaft die Rechtsextremisten weiter auf der Rechnung haben – besonders in ihren Hochburgen.

NPD
NPD

Eigentlich wollte die NPD an diesem Wochenende ihren 34. Bundesparteitag im oberfränkischen Rottenbach (Landkreis Coburg) in einem Zelt abhalten. Doch dann kam alles ganz anders – und die Vorbereitungen zum Bundesparteitag entwickelten sich für die rechtsextreme Partei zu einer spektakulären Farce, die viel über den Zustand der NPD aussagt.

Karl Richter (NPD) als "gewaltaffiner Linksautonomer"  verkleidet (Foto: J. Hartl)
Karl Richter (NPD) als "gewaltaffiner Linksautonomer" verkleidet (Foto: J. Hartl)

Mehrere bayerische Faschingsumzüge bekamen in diesem Jahr unerwünschten Besuch von Neonazis, die ihre Propaganda verbreiten wollten. Jetzt beschäftigen diese Vorgänge auch die Bayerische Staatsregierung in Form einer Anfrage des Landtagsabgeordneten Florian Ritter.

NPD
NPD

Die bayerische NPD hat es trotz aller juristischen Schwierigkeiten am Samstag geschafft, einen Landesparteitag mit Neuwahlen abzuhalten. Im Beisein von Holger Apfel wurde wie erwartet der stellvertretende Bundesvorsitzende der NPD, Karl Richter zum neuen Vorsitzenden gewählt. Personell ändert sich sonst wenig.
Eine Einschätzung, was das bedeuten könnte.