News aus Schwaben

Amtsgericht Augsburg sperrt „Nazisupermensch“ für fast drei Jahre weg

Strafjustizzentrum Augsburg

Ein empfindliches Urteil, 2 Jahre und neun Monate Haft, sprach das Augsburger Gericht am Freitag gegen einen 32-Jährigen aus Schwaben aus. Hauptanklagepunkt war der gewerbsmäßige Vertrieb von T-Shirts mit volksverhetzenden und verbotenen Motiven. In die Verbreitung war auch Rechtsterrorist Martin Wiese involviert.

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Udo Voigts Lesereise lockte 50 Teilnehmer ins Augsburger Grafstüberl

Teilnehmer verlässt mit Voigt-Buch die Veranstaltung

Die frühere NPD-Vorsitzende Udo Voigt machte am 6.Januar 2014 im Rahmen seiner Lesereise in Augsburg Station. Zurzeit stellt er, der nach dem Rücktritt Holger Apfels wieder als Vorsitzender im Gespräch ist, sein Buch „Der deutschen Zwietracht mitten ins Herz“ vor. Etwa 50 Teilnehmer füllten das Grafstüberl am Augsburger Bahnhof Oberhausen. Für den 8. Januar ist eine Veranstaltung in München angekündigt.

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Neonazis ermorden Mann in Kaufbeuren!

Ein Neonazi aus Thüringen und seine Gruppe haben auf dem Tänzelfest in Kaufbeuren mehrere Menschen aus rassistischen Gründen brutal angegriffen. Einer der Attackierten ist nun verstorben (Artikel aktualisiert, Stand 21. Juli 2013, 14.00 Uhr).

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Menschenkette gegen aufgezwungene Gastgeberschaft

Menschenkette Günzburg am Marktplatz

Etwa 400 Personen haben sich am Samstag, den 19.3.2011 an einer Kundgebung der VHS Günzburg auf dem Schlossplatz beteiligt, um damit gegen eine unweit davon im Forum am Hofgarten stattfindende Veranstaltung des NPD-Bezirks Schwaben zu protestieren. Im Anschluss bildeten die TeilnehmerInnen eine Menschenkette durch die historische Altstadt. 2008 hatte sich die NPD für den damaligen „Bayerntag“ das Forum gerichtlich erstritten. 2011 verzichtete die Stadt „wegen unveränderter Rechtslage“ auf den Klageweg und konzentrierte sich auf die eigene Gegenkundgebung.

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Augsburg: Ende eines Traums

Mit großem Wirbel verkündete die NPD im letzten Jahr, sie habe ein Bürgerbüro in unmittelbarer Nähe des Bert-Brecht-Geburtshauses angemietet. Wenn auch nie ein «Bürger-»Büro in der offensichtlich an die NPD untervermieteten Wohnung eingerichtet wurde, fanden lt. Zeugenaussagen regelmäßig Treffen der Nazis in dieser Wohnung statt. Damit ist nun – wie aus der Erklärung der Initiative «Brecht gegen Faschismus» hervorgeht, endgültig Schluss.

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