Bamberg bleibt bunt

Kundgebung Tausend Bamberger Bürger gegen Berlins NPD-Chef Schmidtke

Mit einer eindrucksvollen Kundgebungen haben am Samstag viele Einwohner Bambergs gegen eine Versammlung, zu der die Verantwortlichen einer lokalen rassistischen Facebook-Seite aufgerufen hatten, Stellung bezogen. Helfen musste den 45 meist ortsansässigen Rechtsextremisten der Vorsitzende der Berliner NPD, Sebastian Schmidtke, der seine Argumentation auf einem klassischen Stück rechter Bauernfängerei aufbaute.

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Bagida stagnierte trotz anhaltend großer Neonazi-Beteiligung

Nicht mehr, vielleicht sogar weniger Teilnehmer bei Bagida

Dem bayerischen Pegida-Ableger gelang es am vergangenen Montag nach übereinstimmenden Schätzungen nicht, den Zulauf zu steigern. Daran konnte auch eine anhaltend hohe Unterstützung aus der organisierten rechtsextremen Szene nichts ändern. 12.000 – 15.000 Münchnerinnen und Münchner protestierten derweil mit einem Arbeiterfasching mit Kostümen und viel Konfetti gegen den Aufmarsch.

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Erster Pegida-Marsch zieht kurze braune Spur durch München

"Lügenpresse", "Politikerkaste" - ultrarechter Sprachgebrauch schon auf den Schildern (c) M. Bauer

Am Montag kam es zum ersten Spaziergang von Bagida, dem größten bayerischen Ableger der sogenannten Pegida-Bewegung. Etwa 1.500 Teilnehmer sind in München dem Aufruf gefolgt, darunter viele bekannte Neonazis. 20.000 Menschen demonstrierten gegen den Aufmarsch und kesselten die Teilnehmer am Ende des Zuges am Stachus ein.

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