Schlagwort: DVU

DVU-pro-Deutschland, Screenshot
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Gemeinsam mit der NPD und den REP gehörte die DVU zu den drei erfolgreichen rechtsextremistischen Parteien der Nachkriegsgeschichte. Doch der Rückzug ihres Vorsitzenden Frey brachte sie in Schieflage. Eine Fusion mit der NPD sollte sie aus der Sackgasse befreien. Damit wollten sich einige wenige Parteimitglieder nicht abfinden und klagten erfolglos. Die Partei löste sich sang- und klanglos auf. ENDSTATION RECHTS. wirft einen Blick zurück.

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Ihre erfolgreichsten Tage hat die DVU lange hinter sich. Die Vereinigung mit der NPD führte zu heftigen innerparteilichen Querelen, die in einer juristischen Auseinandersetzung gipfelten. Jetzt schmissen die oppositionellen Landesverbände das Handtuch, und erklären die Selbstauflösung der DVU. Ihr politisches Engagement wollen sie dennoch fortsetzen: in der PRO-Bewegung.

Am 10. Mai findet am Landgericht München I die mündliche Verhandlung zur Fusion von NPD und DVU statt. Bereits Ende Januar hatte das Gericht die „Fusion“ per einstweiliger Verfügung erst einmal gestoppt: Bei der Urabstimmung der DVU über eine Verschmelzung beider Parteien seien „erhebliche, mit den Anforderungen an demokratische Abstimmungen unvereinbare Mängel vorgetragen und glaubhaft gemacht“ worden, entschied das Gericht. Es folgte den Fusions-Gegnern, die juristisch durch die Kölner Rechtsanwältin (und „pro NRW“-Funktionärin) Judith Wolter vertreten werden. Gegen dieses Urteil hatten die Befürworter des Zusammenschlusses, vertreten durch den Berliner Rechtsanwalt Carsten Schrank, Rechtsmittel eingelegt.