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Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus
Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus

Vor einer Woche marschierten rund 100 Neonazis der militanten Nazikameradschaft „Freies Netz Süd“ durch Fürth. In der Nacht vorher hatten sie diese Demonstration mit einer „Eilanmeldung“ angemeldet, die von der Fürther Polizei auch genehmigt wurde: In einem Bericht über den Aufmarsch loben die Nazis das äußerst unkomplizierte Vorgehen der örtlichen Polizei. Nur wenige Stunden nachdem der braune Mob durch die Fürther Innenstadt gezogen ist, wurde der antifaschistische Infoladen Benario in Fürth angegriffen. Die Faschisten zerstörten einen Rollladen und eine Schaufensterscheibe. Es entstand ein Sachschaden von über 2500 €. Der Übergriff stellt den fünften Anschlag von Neonazis innerhalb von drei Monaten in der Region dar und wirft einige Fragen auf.

Nazi-Demo  in Fürth
Nazi-Demo in Fürth

Mit einer „Eilanmeldung“ haben lt. Polizei letzte Nacht Vertreter des „Freien Netz Süd (FNS)“ eine Ersatzdemonstration für Dresden in Fürth angemeldet. Etwa 60 – 100 Nazis folgten dem Aufruf und versammelten sich an der Stadthalle, um dann durch die Fürther Innenstadt zu laufen.

Am späten Abend des 26. November 2011, gegen 22.30 Uhr, wurde in einer Fürther Innenstadtstraße ein Brandanschlag auf das Auto einer Familie verübt, die sich gegen Neonazismus engagiert. Wir dokumentieren im Folgenden die Presseerklärung des Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus und des
Nürnberger Bündnis Nazistopp

Das seit vielen Jahren tätige Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus hat im Rahmen des Programms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ Projektvorschläge eingebracht. Der Begleitausschuss hat eines der Projekte, „Spurensuche in Fürth – Begegnung in Auschwitz“, als förderungswürdig ausgewählt. Es wird trotzdem nicht durchgeführt werden können.