Im September 2000 beginnt in Bayern die Mordserie des NSU. Hier werden die meisten Todesopfer beklagt. Hier muss sich Beate Zschäpe jetzt vor Gericht verantworten. Kontrovers (Bayerisches Fernsehen) über die Verbindungen des Trios nach Bayern.
Schlagwort: Nürnberg
Ein Prozess gegen den Schwandorfer Neonazi und Vorsitzenden der rechtsextremen »Bürgerinitiative soziale Alternative Oberpfalz« Daniel Weigl vor dem Amtsgericht Nürnberg wegen vorsätzlicher Körperverletzung endete am Donnerstag, den 02. Mai, mit einem Freispruch. Im Anschluss an die Verhandlung griffen ein 27- und 18-jähriger Neonazi, die als Zuschauer anwesend waren, zwei Zivilpolizisten am Nürnberger Westfriedhof an.
Im letzten Moment, am Abend vor Eröffnung der „Internationalen Waffenbörse“, fiel die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes: damit wurde den Militaria-Händlern untersagt, Waffen, Orden, Bücher und Uniformen mit NS-Bezug anzubieten und zu verkaufen.
Parallel zu der „Freien-Netz-Süd“-Tour durch Niederbayern, Schwaben und Oberbayern bewarben die Neonazis des Kameradschaftsdachverbands auch in den Städten Nürnberg, Kitzingen und Würzburg ihren braunen 1. Mai – und stießen dort auf enormen zivilgesellschaftlichen Widerstand.
Am 9. März 1933 wurde die „Fränkische Tagespost“ verboten, das Verlagsgebäude von den Nazis besetzt und die Einrichtung zerstört.
Das heutige SPD-Haus in der Nürnberger Karl-Bröger-Straße war von 1930 bis zum Machtantritt der Nationalsozialisten Sitz der sozialdemokratischen Zeitung „Fränkische Tagespost“. Für die Redaktion waren in den Jahren ihres Bestehens zahlreiche bedeutende Sozialdemokraten tätig, darunter Karl Grillenberger, Kurt Eisner, Philipp Scheidemann und Adolf Braun.
Bereits sehr frühzeitig engagierte sich die »Fränkische Tagespost« gegen den erstarkenden Nationalsozialismus, widmete der Berichterstattung über rechte Umtriebe eine eigene Seite.