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	<title>Endstation Rechts. Bayern &#187; Wehrsportgruppe</title>
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	<description>Das Informationsportal über Neonazis und Rechtsextremismus in Bayern</description>
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		<title>Kulmbach: „Sympathisant der rechten Szene“ stirbt beim Hantieren mit Explosivstoffen</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 05:33:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Witzgall</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oberfranken]]></category>
		<category><![CDATA[Schwaben]]></category>
		<category><![CDATA[Gerichtsverhandlung]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der Explosion von Schwarzpulver starb am Sonntag, den 23.10.2011 ein 23jähriger junger Mann aus Losau bei Rugendorf im Landkreis Kulmbach. Die Polizei beschreibt ihn als „nicht organisierten Sympathisanten der regionalen rechten Szene&#0171;. Die Polizei stützt diese Aussage vor allem auf den Fund von CDs und Aufhängern mit rechtem Hintergrund. Darunter soll sich auch ein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Explosion von Schwarzpulver starb am Sonntag, den 23.10.2011 ein 23jähriger junger Mann aus Losau bei Rugendorf im Landkreis Kulmbach. Die Polizei beschreibt ihn als „nicht organisierten Sympathisanten der regionalen rechten Szene&#0171;. </p>
<p><span id="more-961"></span></p>
<p>Die Polizei stützt diese Aussage vor allem auf den Fund von CDs und Aufhängern mit rechtem Hintergrund. Darunter soll sich auch ein Hitler-Bild befinden. Gefunden wurden diese Gegenstände bei einer Durchsuchung des Wohnhauses am Donnerstag vor dem Unglück, die aufgrund eines Verstoßes gegen das Waffengesetz vorgenommen wurde. </p>
<p>Im Ort geht deshalb das Gerücht um, der Verunglückte soll einen Dritten mit einer Waffe bedroht haben. Gefunden wurden bei dieser Durchsuchung zudem genehmigungsfreie Waffen und pyrotechnische Gegenstände. </p>
<p>Am Sonntag explodierte dann das aus diesen sowie Munition gewonnene Pulver und verursachte schwere Brustverletzungen, an denen der Bastler verstarb. An was der junge Mann konkret gebaut hat, ist unklar. Gefunden wurden Reste von Metallgegenständen, Drähte und Akkus.  Beschäftigt war der junge Mann in einen Geschäft für Militärbekleidung, Sportwaffen und militärischer Sammlerware, das auch pyrotechnische Gegenstände führt. </p>
<p>Die Einschätzung als „nicht organisierten Sympathisanten“ bestätigen auch lokale Kenner der Szene. Die auf seiner FB-Seite geführten Heavy-Metal-Bands klingen zwar bisweilen martialisch, sind aber nicht als rechtsextrem bekannt. Und auch unter den FB-Freunden bilden Rechtsextremisten die Ausnahme. Kader des Freien Netz Süd oder des Fränkischen Heimatschutzes sind nicht darunter, auch keine NPD-Politiker. Und nur über die rechten Freunde des 23jährigen stößt man dann auf organsierte Rechtsextremisten wie z.B. einen Angehörigen der Rechtsrockband „White Rebel Boys“. </p>
<p>Die Kombination von Waffen, Sprengstoffen und rechter Gesinnung bilden auch in Bayern keine Ausnahme. Neben dem bekannten Fall um den verurteilten Rechtsterroristen Martin Wiese und die „Kameradschaft Süd“ gibt es auch noch weitere Beispiele extremer Waffensammelleidenschaft bei Angehörigen der extremen Rechten. </p>
<p>Am 24. Oktober verurteilte das Amtsgericht Neuburg an der Donau einen 27jährigen Studenten mit Kontakt zur rechtsextremen Gruppe „Nationales Augsburg“ und zur NPD zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung und zur Zahlung von 500 Euro an den Verein „Jugendhilfe Region 10“. Das Urteil lautete auf unerlaubten Waffenbesitz. Gefunden wurde bei ihm, wie die Augsburger Allgemeine berichtete, zwei Pistolen, 140 Patronen, ein Schalldämpfer, 1000 Stück Gewehr-Munition, dazu eine Hitler-Büste, ein Hakenkreuz und ein NPD-Parteiplakat. Woher er die Waffen und die enormen Mengen an Munition bezogen und wofür er sie gelagert hatte, wollte der Verurteilte vor Gericht nicht nennen. </p>
<p>Im August 2011 versuchte sich der bekannte Rechtsextremist Anton Pfahler in der Nähe seiner Waldhütte zwischen Ried und Attenfeld im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen das Leben zu nehmen. Ein Nachbar hatte wegen Pfahlers auffälligem Verhalten die Polizei alarmiert. Als diese eintraf versuchte sich der schon durch einen selbst beigebrachten Bauchschuss verletzte Pfahler durch einen weiteren Schuss selbst zu töten. So die Rekonstruktion der Zeitung „Donaukurier“. Etwa eine Stunde vorher hatte sich Pfahlers Sohn mit derselben Waffe das Leben genommen, er selber überlebte schwerverletzt. </p>
<p>Pfahler erlangte als führendes Mitglied der „Wehrsportgruppe Hoffmann“ und Aktivist der „Wiking Jugend“ Bekanntheit. Beide Gruppierungen sind schon lange verboten. 1998 durchsuchte die Polizei sein Anwesen und fand unter anderem Maschinenpistolen, Handgranaten und Minen. Pfahler beherbergte auf seinem Anwesen bis 1999/2000 auch die Parteizeitung der NPD, Deutsche Stimme. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten. Nach der Entlassung verhielt er sich weitgehend unauffällig. Eine Erlaubnis für die Pistole mit der er sich erschießen wollte, besaß Pfahler nicht. Sie war zum Zeitpunkt der Tat in Tschechien als gestohlen gemeldet. Pfahlers ehemaliger „Chef“, Karl-Heinz Hoffmann tritt zurzeit wieder häufiger in der rechten Szene auf.</p>
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		<title>Oktoberfestattentat: Ermittlungen wieder aufnehmen!</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 11:01:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Löster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz notiert]]></category>
		<category><![CDATA[Oktoberfestattentat]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrsportgruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer von den Landtagsfraktionen der BayernSPD und Bündnis 90/Die Grünen organisierten Podiumsdiskussion im Bayerischen Landtag berichtete Rechtsanwalt Werner Dietrich, der Opfer und Angehörige von Opfern des Attentats vertritt, über seine nun schon Jahrzehnte andauernden Bemühungen, dass die Ermittlungen wieder aufgenommen werden. Hierbei habe er feststellen müssen, dass eine Vielzahl von Spurenakten des bayerischen Landeskriminalamtes [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer von den Landtagsfraktionen der BayernSPD und Bündnis 90/Die Grünen organisierten Podiumsdiskussion im Bayerischen Landtag berichtete Rechtsanwalt Werner Dietrich, der Opfer und Angehörige von Opfern des Attentats vertritt, über seine nun schon Jahrzehnte andauernden Bemühungen, dass die Ermittlungen wieder aufgenommen werden. Hierbei habe er feststellen müssen, dass eine Vielzahl von Spurenakten des bayerischen Landeskriminalamtes nicht bei den Hauptakten des Generalbundesanwaltes geführt werden. Er wolle nun uneingeschränkte Einsicht in diese Spurenakten und forderte hierfür die Unterstützung der Politik ein.</p>
<p><span id="more-933"></span></p>
<p>&#0187;Die sogenannte Einzeltätertheorie, wonach das Attentat von dem bei dem Anschlag ums Leben gekommenen Studenten Gundolf Köhler alleine geplant und ausgeführt worden ist, ist angesichts seiner Nähe zu neonazistischen Kreisen und vieler Indizien nicht glaubhaft&#0171;, erklärt der Vorsitzende des Rechtsausschusses Schindler (SPD). Vielmehr gebe es nicht nur Hinweise, sondern deutliche Spuren, dass das Attentat von Rechtsextremisten geplant und vorbereitet worden ist, so Schindler.</p>
<p>Der Autor des Buches „Oktoberfest. Ein Attentat“, der frühere BR-Journalist Ulrich Chaussy, bedauerte die fehlende Sensibilität der Bundesanwaltschaft für das Thema. &#0187;Wegen des durch unvollständige Ermittlungen entstandenen Vakuums ist Raum für alle möglichen Spekulationen entstanden.&#0171; weitere Ermittlungen seien trotz der völlig unverständlichen Vernichtung von Asservaten im Jahr 1997 aufgrund neuer kriminaltechnischer Methoden immer noch möglich. Chaussy begrüßte, dass der Landtag auf einen Antrag der SPD einstimmig die Wiederaufnahme der Ermittlungen beschlossen hat. &#0187;Nun muss politischer Druck auf das Justizministerium in Berlin und die Bundesanwaltschaft ausgeübt werden.&#0171;</p>
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		<title>Pommersfelden und Nürnberg: Proteste gegen rechte Veranstaltungen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Apr 2011 12:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Löster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen gegen Rechts]]></category>
		<category><![CDATA[Lesertreffen]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelfranken]]></category>
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		<description><![CDATA[Erstmalig gab es eine Gegenveranstaltung gegen das rechtsextreme „Lesertreffen“ im Schlosshotel in Pommersfelden. Und auch Karl-Heinz Hoffmann, der Gründer der 1980 verbotenen Wehrsportgruppe, konnte sein Treffen in Nürnberg nicht ohne Proteste durchführen. Aufgerufen zu der antifaschistischen Gegenlesung gegen das seit ungefähr 10 Jahren regelmäßig stattfindende Neonazi-„Lesertreffen“ in Pommersfelden hatten zahlreiche Organisationen sowie Abgeordnete von SPD [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmalig gab es eine Gegenveranstaltung gegen das rechtsextreme „Lesertreffen“ im Schlosshotel in Pommersfelden. Und auch Karl-Heinz Hoffmann, der Gründer der 1980 verbotenen Wehrsportgruppe, konnte sein Treffen in Nürnberg nicht ohne Proteste durchführen.</p>
<p><span id="more-803"></span></p>
<p>Aufgerufen zu der antifaschistischen Gegenlesung gegen das seit ungefähr 10 Jahren regelmäßig stattfindende Neonazi-„Lesertreffen“ in Pommersfelden hatten zahlreiche Organisationen sowie Abgeordnete von SPD und Bündnis90/Die Grünen. Mit dabei waren auch der Pommersfeldener Bürgermeister Hans Beck und Graf von Schönborn (der u.a. als Stiftungsverwalter der gemeinnützigen Stiftung Schloss Weissenstein tätig ist), Vertreter beider Kirchen sowie Bürgerinnen und Bürger aus Pommersfelden. Noch kurz vor der Veranstaltung der  nordbayerischen Bündnisse gegen Rechts drohten die Pächter des Schlosshotels: Graf von Schönborn &#0187;<em>gefährde Menschenleben, wenn er die antifaschistische Gegenveranstaltung duldet</em>&#0171;.</p>
<p>Michael Helmbrecht vom Bürgerforum Gräfenberg kritisierte die Inhalte des rechtsextremen „Lesertreffens“ und rief die Menschen in Pommersfelden auf, den Gästen dieser jährlichen Veranstaltung keine Unterkunft mehr zur Verfügung zu stellen. Schauspieler Erich Ude trug antifaschistische Gedichte vor und der jüdische KZ-Überlebende Josef Jakubowicz berichtete aus der Nazizeit in Deutschland. Graf von Schönborn äußerte seine Zufriedenheit damit, dass „Menschen hier jetzt Flagge zeigen“ gegen die rechtsextreme Veranstaltung.</p>
<p>Was anscheinend mit der Drohung der Pächter, die Gegenveranstaltung „gefährde Menschenleben“ gemeint war, wurde deutlich, als ein Journalist von einem militanten Ordner der Veranstalter des Neonazi-„Lesertreffens“ angegriffen wurde, andere Teilnehmer der Gegenveranstaltung wurden von schwarz gekleideten Ordnern des Nazi-Treffens beleidigt und bedroht.</p>
<p>Während an dem rechtsextremen „Lesertreffen“ in Pommersfelden ca. 300 Gäste teilnahmen, kamen zu Karl-Heinz Hoffmann, der parallel dazu eine Veranstaltung in Nürnberg abhielt, nur knapp 20 Teilnehmer. Hoffmann wollte mit dieser Veranstaltung, die ebenfalls von Protesten begleitet wurde, Stellung nehmen zur Geschichte seiner Wehrsportgruppe und zum Oktoberfestattentat. Dass sich dies in einer Art Reinwaschung seiner Gruppe und der Verbreitung von Verschwörungstheorien beschränkte, überraschte nicht. Der Journalist Ulrich Chaussy, der ein gut recherchiertes Buch über das Oktoberfestattentat veröffentlicht hat und diese Veranstaltung beobachtete: „Hoffmann fährt mit der Wahrheit Schlitten“.</p>
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		<title>Karl-Heinz Hoffmann: konspiratives Treffen in Nürnberg</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 12:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Löster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelfranken]]></category>
		<category><![CDATA[Karl-Heinz Hoffmann]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrsportgruppe]]></category>
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		<description><![CDATA[Für den 2. April hat Karl-Heinz Hoffmann, der Gründer der seit 1980 verbotenen rechtsextremen Wehrsportgruppe, auf seiner Internetseite zu einem Treffen in Nürnberg eingeladen. Zweck der Veranstaltung soll es lt. Hoffmann sein, dem &#0187;großangelegten Hoffmann-Mobbing&#0171; entgegenzutreten. Dazu will er u. a. angeblich darstellen, wie die WSG wirklich war. Außerdem kündigt er &#0187;klärende Worte&#0171; zum Oktoberfestattentat [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endstation-rechts-bayern.de/2011/04/karl-heinz-hoffmann-konspiratives-treffen-in-nurnberg/wsg-11/" rel="attachment wp-att-800"><img src="http://www.endstation-rechts-bayern.de/wp-content/uploads/2011/04/wsg-11.jpg" alt="" title="wsg-11" width="430" height="146" class="alignleft size-full wp-image-800" /></a>Für den 2. April hat Karl-Heinz Hoffmann, der Gründer der seit 1980 verbotenen rechtsextremen Wehrsportgruppe, auf seiner Internetseite zu einem Treffen in Nürnberg eingeladen.</p>
<p>Zweck der Veranstaltung soll es lt. Hoffmann sein, dem &#0187;großangelegten Hoffmann-Mobbing&#0171; entgegenzutreten.</p>
<p><span id="more-799"></span></p>
<p>Dazu will er u. a. angeblich darstellen, wie die WSG wirklich war. Außerdem kündigt er &#0187;klärende Worte&#0171; zum Oktoberfestattentat an. Nicht fehlen darf natürlich &#0187;Die Rolle der Antifa-Bewegung.&#0171;</p>
<p>Dass es ihm nicht gefällt, dass Antifaschisten nach über 30 Jahren immer noch auf die vollständige Aufklärung des Oktoberfestattentates drängen, ist aus seiner Sicht verständlich. Denn zu schnell verständigten sich damals die Ermittlungsbehörden auf die Einzeltätertheorie. Der &#0187;Einzeltäter&#0171; war allerdings Mitglied in Hoffmanns Wehrsportgruppe. Ebenso ungeklärt ist die Rolle Hoffmanns bei der Ermordung eines jüdischen Verlegerehepaars in Erlangen, auch hier stammte der Täter aus der rechtsextremen Wehrsportgruppe.</p>
<p>Die Veranstaltung Hoffmanns findet unter konspirativen Bedingungen statt. Die Teilnehmer sollen sich an der Peterskirche treffen, von dort erst geht es dann gemeinsam zu der Gaststätte, in der die Veranstaltung stattfinden soll. Und der Termin ist wahrscheinlich nicht zufällig gewählt: am gleichen Tag findet in Pommersfelden eine Veranstaltung gegen das im dortigen Schlosshotel stattfindende &#0187;Lesertreffen&#0171; der rechten Zeitschrift &#0187;Zuerst&#0171; statt. Zahlreiche Antifaschistinnen und Antifaschisten werden deshalb in Pommersfelden sein, so dass Hoffmann davon ausgeht, dass seine Veranstaltung ohne Proteste stattfinden kann.</p>
<p>Erst im Oktober 2010 fanden bei Hoffmann und verschiedenen Nazigruppen Durchsuchungen wegen des Verdachts des Sprengstoffbesitzes statt. Vorher war Hoffmann &#8211; zum gleichen Thema wie jetzt &#8211; bereits bei Naziveranstaltungen aufgetreten.</p>
<p>Die von Hoffmann gegründete Wehrsportgruppe bestand seit 1973 und hatte bundesweit ca. 400 Mitglieder. Im Januar 1980 wurde die Gruppe wegen ihrer Verfassungsfeindlichkeit vom Bundesinnenminister verboten.</p>
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		<title>130.000 Euro für Hoffmann</title>
		<link>http://www.endstation-rechts-bayern.de/2011/02/130-000-euro-fur-hoffmann/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 06:39:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Löster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leseempfehlung]]></category>
		<category><![CDATA[Hoffmann]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrsportgruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Karl-Heinz Hoffmann, einst Anführer der 1980 verbotenen rechtsterroristischen Wehrsportgruppe Hoffmann (WSG Hoffmann), sorgt wieder für Schlagzeilen. Der in der Nähe von Nürnberg lebende und inzwischen wieder aktive Hoffmann hat vom sächsichen Freistaat 130.000 Euro Fördergelder erhalten. Ein Bericht von &#0187;blick nach rechts&#0171; Der ganze Artikel: Dubioser Schlossherr]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Karl-Heinz Hoffmann, einst Anführer der 1980 verbotenen rechtsterroristischen Wehrsportgruppe Hoffmann (WSG Hoffmann), sorgt wieder für Schlagzeilen. Der in der Nähe von Nürnberg lebende und inzwischen wieder aktive Hoffmann hat vom sächsichen Freistaat 130.000 Euro Fördergelder erhalten.<br />
Ein Bericht von &#0187;blick nach rechts&#0171;</p>
<p><span id="more-712"></span></p>
<p><img src="http://www.endstation-rechts-bayern.de/wp-content/themes/er-b/images/extern.png" alt="Externer Link" class="external" /> <a href="http://www.bnr.de/content/dubioser-schlossherr">Der ganze Artikel: Dubioser Schlossherr</a></p>
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		<title>Gedenkfeier für die Opfer des Bombenanschlages auf das Oktoberfest vor 30 Jahren</title>
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		<pubDate>Sun, 26 Sep 2010 17:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Löster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Oberbayern]]></category>
		<category><![CDATA[Bombenanschlag]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Oktoberfest]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrsportgruppe]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehrere hundert Menschen kamen am 26. September 2010 zum Haupteingang des Oktoberfestes, um den 13 Toten und 211 teilweise schwer Verletzten zu gedenken, die vor 30 Jahren Opfer eines faschistischen Bombenattentats wurden. Bis heute ist das Attentat nicht vollkommen aufgeklärt: Oberbürgermeister Ude drückte die Zweifel an der Einzeltätertheorie aus und stellte den Anschlag in eine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.endstation-rechts-bayern.de/2010/09/gedenkfeier-fur-die-opfer-des-bombenanschlages-auf-das-oktoberfest-vor-30-jahren/d106ef89c3a6a3f8bd2ba8064076995d_xl/" rel="attachment wp-att-66"><img src="http://www.endstation-rechts-bayern.de/wp-content/uploads/2010/09/d106ef89c3a6a3f8bd2ba8064076995d_XL-150x150.jpg" alt="Gedenkfeier für die Opfer des Bombenattentates auf das  Münchner Oktoberfest" title="Gedenkfeier für die Opfer des Bombenattentates auf das  Münchner Oktoberfest" width="150" height="150" class="alignleft size-thumbnail wp-image-66" /></a> Mehrere hundert Menschen kamen am 26. September 2010 zum Haupteingang des Oktoberfestes, um den 13 Toten und 211 teilweise schwer Verletzten zu gedenken, die vor 30 Jahren Opfer eines faschistischen Bombenattentats wurden.<br />
 <span id="more-64"></span><br />
Bis heute ist das Attentat nicht vollkommen aufgeklärt: Oberbürgermeister Ude drückte die Zweifel an der Einzeltätertheorie aus und stellte den Anschlag in eine Reihe mit weiteren Nazi-Anschlägen in der damaligen Zeit, wie z. B. das Attentat in Bologna. Und er mahnte, auch gerade jetzt als Lehre daraus gegen Rechtsextremismus konsequent vorzugehen. Beispielhaft dafür sei die Blockade eines Naziaufmarsches am 8. Mai in München durch tausende DemokratInnen gewesen und bereits am 13. November ist die Bürgerschaft Münchens wieder gefordert, wenn die Nazis einen &#0187;Heldengedenkmarsch&#0171; durchführen wollen.</p>
<p>Die Jugendsekretärin des DGB Katharina Joho forderte ebenso wie Ude die Wiederaufnahme der Ermittlungen und kritisierte die bereits erfolgte Vernichtung von Beweismitteln. An Innenminister Herrmann (CSU) gerichtet, forderte sie auch die Aufklärung der Rolle des damaligen Ministerpräsidenten Strauß, der die Wehrsportgruppe Hoffmann, zu deren Umfeld der Attentäter gehörte, verharmloste. Ebenfalls aus dem Umfeld dieser Wehrsportgruppe, die bundesweit bis zu 400 Mitglieder hatte, stammt der Mörder, der nur kurz nach dem Münchner Attentat in Erlangen ein jüdisches Verlegerehepaar ermordete – auch ein „Einzeltäter“.</p>
<p>Hoffmann selbst, der sich eine Zeitlang ins Ausland absetzte, wurde später wegen diverser Vergehen, u. a. wegen Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz zu einer Haftstrafe verurteilt. Heute agiert er, inzwischen über 70 Jahre alt, wieder gelegentlich als Redner bei Naziveranstaltungen, um die jungen „Kameraden“ über die damalige Wehrsportgruppe „aufzuklären“.</p>
<p>Mit Minister Herrmann war seit 30 Jahren erstmals ein Vertreter der Staatsregierung bei der Gedenkfeier anwesend. Zu einer möglichen Wiederaufnahme der Ermittlungen äußerte er sich in seiner Rede allerdings nicht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ex-Wehrsportchef Hoffmann tritt wieder auf</title>
		<link>http://www.endstation-rechts-bayern.de/2010/09/ex-wehrsportchef-hoffmann-tritt-wieder-auf/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 08:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rüdiger Löster</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mittelfranken]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrsportgruppe]]></category>
		<category><![CDATA[WSG]]></category>

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		<description><![CDATA[Karl-Heinz Hoffmann (73), der ehemalige Chef der Wehrsportgruppe Hoffmann, tritt wieder öffentlich auf. Bei einer rechtsextremen Veranstaltung in Sachsen will er zum Thema &#0187;Die WSG: Klischee und Wirklichkeit &#8211; Richtigstellung zeitgeschichtlicher Verfälschungen&#0171; sprechen. Aus dem Umfeld der von ihm 1973 gegründeten Wehrsportgruppe stammte Gundolf Köhler, der vor 30 Jahren das Attentat auf dem Münchner Oktoberfest [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Karl-Heinz Hoffmann (73), der ehemalige Chef der Wehrsportgruppe Hoffmann, tritt wieder öffentlich auf. Bei einer rechtsextremen Veranstaltung in Sachsen will er zum Thema &#0187;Die WSG: Klischee und Wirklichkeit &#8211; Richtigstellung zeitgeschichtlicher Verfälschungen&#0171; sprechen.<br />
<span id="more-52"></span><br />
Aus dem Umfeld der von ihm 1973 gegründeten Wehrsportgruppe stammte Gundolf Köhler, der vor 30 Jahren das Attentat auf dem Münchner Oktoberfest verübte. Dabei starben 13 Menschen, über 200 wurden verletzt. Ein weiteres Mitglied der Wehrsportgruppe erschoss 1980 den jüdischen Verleger Shlomo Levin und dessen Lebensgefährtin in Erlangen. Bei allen Anschlägen, die von Mitgliedern der Wehrsportgruppe verübt wurden, ging die Staatsanwaltschaft von &#0187;Einzeltätern&#0171; aus.</p>
<p>Die Wehrsportgruppe, der im gesamten Bundesgebiet ca. 440 militante Rechtsextremisten angehörten,  wurde am 30. Januar 1980 verboten. Bei den Durchsuchungen wurden zahlreiche Waffen wie Karabiner, Pistolen, Munition und Handgranaten beschlagnahmt. Hoffmann wurde 1981 festgenommen und u. a. wegen Freiheitsberaubung, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt.</p>
<p>Das &#0187;Hauptquartier&#0171; der Wehrsportgruppe war in Bayern im Schloss Ermreuth bei Neunkirchen am Brand.</p>
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