Schlagwort: Wunsiedel

Neonazis vor Protestschildern der Bevölkerung
Neonazis vor Protestschildern der Bevölkerung

Etwa 220 Neonazis demonstrierten am Samstag, den 16.11.2013 durch die oberfränkische Stadt Wunsiedel. Anlass war ein sogenanntes Heldengedenken. In dem kürzlich verstorbenen Kriegsverbrecher Erich Priebke fand die Szene eine Figur, auf die sich zahlreiche Aspekte des üblichen Heß-Gedenkens übertragen ließen. Ein direkter Bezug auf den „Stellvertreter Hitlers“ war laut Auflagenbescheid ausgeschlossen.

Thomas Wulff, Norman Kempken und Matthias Fischer
Thomas Wulff, Norman Kempken und Matthias Fischer

Etwa 230 Neonazis marschierten am Samstag, den 17.11.2012 in der oberfränkischen Stadt Wunsiedel auf.
Laut den Auflagen war jeder Bezug auf den Kriegsverbrecher Rudolf Heß untersagt. In ihren Reden spielten dennoch einzelne Neonazis mit den verschiedenen Assoziationen.
Gegen den militaristisch geprägten Trauermarsch demonstrierten etwa 350 Bürgerinnen und Bürger.

Nazis demonstrieren am 30. Juli 2011 in Wunsiedel
Nazis demonstrieren am 30. Juli 2011 in Wunsiedel

Gleich zwei Naziaufmärsche sollen in den nächsten Wochen in Oberfranken stattfinden. Die NPD und ihre Jugendorganisation mobilisieren unter dem Motto „Wir oder Scharia“für den 20. Oktober nach Coburg und das „Freie Netz Süd“ (FNS) will am 17. November unter dem Motto „Tot sind nur jene, die vergessen werden“ in Wunsiedel demonstrieren.

Naziaufmarsch in Wunsiedel November 2011
Naziaufmarsch in Wunsiedel November 2011

250 Neonazis marschierten am vergangenen Wochenende im oberfränkischen Wunsiedel zum Volkstrauertag auf. Jahrelang war die Stadt Wallfahrtsort für Neonazis, die mit ihren Aufmärschen Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß verherrlichten. Unter den Teilnehmern waren auch lokale NPD-Mitglieder wie Daniel Weigl, Bezirksvorsitzender der NPD-Oberpfalz, und Simon Preisinger von der NPD-Tirschenreuth. Beide traten im Laufe der Veranstaltung als Referenten auf.

Ein Artikel von Johannes Hartl

Nazidemonstration im Juli in Wunsiedel
Nazidemonstration im Juli in Wunsiedel

Anscheinend versuchen das rechtsextreme „Freie Netz Süd“ und die NPD ihre Ankündigung nach der Auflösung des Heß-Grabes, regelmäßig in Wunsiedel Demonstrationen durchzuführen, wahr zu machen. Am 13. November, dem Volkstrauertag, wollen sie „den toten Kämpfern für Freiheit, Ehre und einem Vaterland, das Germanien oder Großdeutschland hieß und heißt“ gedenken. Bereits im Juli fand eine Demonstration unter dem Motto »Fremdarbeiterinvasion stoppen« statt, ein »Gedenkgottesdienst« im August für Rudolf Heß wurde verboten.

Unter dem Motto »Wir gedenken der Opfer und nicht der Täter!« ruft das Bündnis „Wunsiedel ist bunt“ zu einer Gegendemonstration ab 13.00 Uhr auf.