Nürnberger Ableger ernüchtertQuerdenker schwächeln

Nur 800 Teilnehmer (unsere Schätzung) kamen gestern zur Kundgebung von Querdenken911 nach Nürnberg auf den Volksfestplatz. Die Veranstalter hatten sich vor Gericht 3.500 erlaubte Anwesende erstritten. Die Reden waren dementsprechend pessimistisch. Der Nürnberger Ableger von Querdenken will nun auch keine Demonstrationen mehr anzeigen, sondern «anderweitig» wirken. Laut Haintz führe auch Querdenken schon intern Strategiediskussionen, weil die Bewegung aktuell die Menschen nicht mehr auf die Straße bekäme.

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Biblische Todesdrohung gegen Verantwortliche? Schweinfurt: Pandemieleugner dominieren Protestveranstaltung gegen Anti-Corona-Maßnahmen

Nach 1300 Teilnehmern bei der ersten Kundgebung folgten gestern nur mehr die Hälfte dem Aufruf des Schweinfurter Bündnis gegen die Corona-Maßnahmen auf den Volksfestplatz. Neben einer differenzierten Rede bekamen vor allem Coronaleugner das Wort. Das lässt vermuten, dass sich auch die Gruppe in Richtung Querdenken bewegen wird. Die Polizei achtete konsequent auf die Auflagen. Am Rande sammelten Neonazis Unterschriften.

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Schwach besuchte Corona-Demo auf TheresienwieseEin kleines Stückchen Genugtuung

Der vom pensionierten Polizeibeamten Karl Hilz seit Wochen ausgerufene große Showdown an Ostern gegen die Infektionsschutzmaßnahmen blieb aus. Etwa 220 Anhänger kamen zur Theresienwiese zur letzten Kundgebung während der Osterfeiertage. Hilz selbst konnte nicht sprechen. Eine simple Personalienfeststellung sorgte bei den Querdenkern für Aufruhr. Die hatte aber ihre absolute Berechtigung. Es ging um einen Vorfall, bei dem ein Vater sein Kind einer möglichen Auseinandersetzung mit der Polizei aussetzte. Ein Unding, wie es in der Pandemieleugnerszene häufiger vorkommt.

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