Neue Zeitschrift der Jusos Bayern zum Thema Rechtsextremismus

"Faust", die Zeitung der Jusos Bayern
"Faust", die Zeitung der Jusos Bayern

Vor kurzem ist die erste Ausgabe des Jahres 2011 der «Faust», der Zeitung der Jusos Bayern erschienen. Sie widmet sich auf 28 Seiten dem Thema Rechtsextremismus. Sie kann ab sofort über das Juso-Landesbüro kostenlos bestellt werden und ist in Kürze auch über den Online-Shop auf der Seite der bayerischen Jusos, www.jusos-bayern.de abrufbar.

Kontakt zum Landesbüro:

Juso-Landesverband Bayern
Markus Grill
Landesgeschäftsführer
Oberanger 38/II, 80331 München

Telefon: (089) 23 17 11 37
Fax: (089) 23 17 11 39
E-Mail: buero[at]jusos-bayern.de

Inhalt:
Im «Mephisto» widmet sich der Juso-Landesvorsitzende Philipp Dees der Rolle der geistigen Brandstifter und der weiten Verbreitung rechtsextremer Einstellungen in der Gesellschaft.

Gastautor Martin Langebach beschäftigt sich in seinem Beitrag «verändert und doch gleich» mit der vermeintlichen Vielfältigkeit der extremen Rechten und zeichnet ihr Auftreten in den diversen Musikstilen wie Dark Wave, Black Metal und Hardcore nach.

Sebastian Geiger geht der oft von Rechtsextremisten propagierten Parole «Sozial geht nur national» nach und blickt hinter das Schlagwort des «Nationalen Sozialismus».

Oliver Jauernig klärt in «Braune Wölfe im grünen Schaftspelz» darüber auf, wie Rechtextremisten versuchen, sich mit grünen Themen zu tarnen und bei der Bevölkerung zu punkten.

In «Faust auf Faust» beziehen Victor Strogies und Thomas Witzgall konträr Stellungen zum Thema NPD-Verbot.

Gastautor Robert Andreasch vom aida-Archiv dokumentiert in «Von ‹Nationalen Jugendzentren› und der ‹Totschweigetaktik›» die vielfältigen Anstrengungen der extremen Rechten in Bayern, über Immobilien die Grundlagen für ihre politische Arbeit zu schaffen und wie die betroffenen Kommunen reagieren.

In «Nazi sein war noch nie so einfach» wirft Thomas Witzgall am Beispiel der Oberpfalz einen Blick auf die Arbeitsweise rechtsextremer Kameradschaften.

Simone Bürger, Stellv. Juso-Bundesvorsitzende, greift mit «Kirchtürme statt Moscheen» das momentan wichtigste Mobilisierungsthema von Rechtsextremisten und Rechtspopulisten auf.

Abgerundet wird die Zeitung durch das «Gretchen» der Stellv. Juso-Landesvorsitzenden Nicole Bormann, die sich mit Kristina Schröder, der neuen Heilsfigur der Konservativen beschäftigt, die zudem als Familienministerin großen Einfluss auf den Kampf gegen Rechts in der Bundesrepublik ausübt und das nicht gerade zum Vorteil der vielfältigen Initiativen.