Völkische Ideologie im Ferienlager

Kindererziehung steht bei der antisemitischen, rassistischen „Ludendorff-Bewegung“ ganz oben auf der Agenda – regelmäßig werden für die Anhänger auch „philosophische“ Schulungen organisiert.
Fernab der kritischen Öffentlichkeit geben die „Ludendorffer“ ihre Ideologie an Jugendliche weiter. Die Mischung aus völkischer Ideologie und Kindererziehung scheint besorgniserregend. In vielen Familien („Sippen“) wird das antidemokratische Gedankengut Ludendorffs weitergelebt und auch an die Jüngsten weitergegeben.

Einige Vereine der „Ludendorffer“ sind gar als gemeinnützig anerkannt, werden also steuerrechtlich bevorzugt. Gönner können zudem ihre Spenden an die Organisation von der Steuer absetzen. Vor knapp einem Jahr wurde der Verein „Ludendorff-Gedenkstätte“ als gemeinnützig eingestuft. Kurz zuvor war die „Villa Ludendorff“, das ehemalige Landhaus des Ehepaars in Tutzing am Starnberger See, unter Denkmalschutz gestellt worden.

Als wichtigstes Sprachrohr der heutigen Ludendorff-Anhänger fungiert der Verlag Hohe Warte im oberbayrischen Pähl.

Der vollständige Artikel von Gideon Thalmann bei blick nach rechts