Autor Marc Brandstetter

Die DVU: Ein Nachruf auf eine gescheiterte Partei

Gemeinsam mit der NPD und den REP gehörte die DVU zu den drei erfolgreichen rechtsextremistischen Parteien der Nachkriegsgeschichte. Doch der Rückzug ihres Vorsitzenden Frey brachte sie in Schieflage. Eine Fusion mit der NPD sollte sie aus der Sackgasse befreien. Damit wollten sich einige wenige Parteimitglieder nicht abfinden und klagten erfolglos. Die Partei löste sich sang- und klanglos auf. ENDSTATION RECHTS. wirft einen Blick zurück.

Schluss, aus, vorbei: DVU nun auch offiziell begraben

Ihre erfolgreichsten Tage hat die DVU lange hinter sich. Die Vereinigung mit der NPD führte zu heftigen innerparteilichen Querelen, die in einer juristischen Auseinandersetzung gipfelten. Jetzt schmissen die oppositionellen Landesverbände das Handtuch, und erklären die Selbstauflösung der DVU. Ihr politisches Engagement wollen sie dennoch fortsetzen: in der PRO-Bewegung.

Auf Provokationskurs: NPD-Spitze kündigt Mahnwache bei Innenministerkonferenz an

Am kommenden Donnerstag kommen die Innenminister von Bund und Ländern zusammen, um über das weitere Vorgehen eines angestrebten NPD-Verbots zu beraten. Ihren bisherigen Kuschelkurs hat die NPD unterdessen aufgegeben. Ein scharf formulierter Präsidiumsbeschluss mobilisiert für eine zeitgleich stattfindende „Mahnwache“ mit der gesamten Parteiprominenz.