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So offen nationalsozialistisch agierte das Freie Netz Süd

Vor zwei Wochen hat der bayerische Innenminister das neonazistische Kameradschaftsnetzwerk Freies Netz Süd (FNS) verboten. Er stützt das Verbot auch auf die Wesensverwandtschaft der Organisation mit dem historischen Nationalsozialismus. Das verwundert nicht, wenn man bedenkt, wie offen sich die Akteure bildlich und sprachlich bei den Nazis bedienten und dem Dritten Reich huldigten. In der Partei „Der Dritte Weg“ führen sie das nahtlos fort. Eine Zusammenstellung ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Medientipp: Schlapper Kampf gegen Rechts

Was tun gegen Neonazis? Das bayerische Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus steht in der Kritik, weil es zu sehr auf den Geheimdienst setzt und zu wenig auf das Engagement der Bürgerinnen und Bürger.

Scheinfeld ist bunt – hier ist kein Ort für Neonazis!

Am 24.5., einen Tag vor den Europawahlen, begeht die NPD wieder ihren alljährlichen Bayerntag. Als Ort wurde die mittelfränkische Stadt Scheinfeld gewählt. Im Anschluss an das Fest lädt das Team des neonazistischen Internetzprojekts fsn-TV zum Rechtsrockkonzert in die Halle, die schon einmal für ein Konzert mit angeblich etwa 1.000 Besuchern diente.

Übersicht über die geplanten Gegenproteste.

Sympathiebekundung für rechte Ideologie inakzeptabel

Nachdem beim Relegationsrückspiel in Fürth Fotos von einem Dienstfahrzeug der Polizei gemacht wurden, in welchem rechtsextreme Aufkleber aufgebracht wurden, fordert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Helga Schmitt-Bussinger, schnelle Aufklärung und personelle Konsequenzen durch Innenminister Herrmann. Ähnlich äußert sich auch MdL Florian Ritter.

Wir dokumentieren an dieser Stelle die Pressemitteilung der beiden SPD-Abgeordneten: