Autor Rüdiger Löster

Kundgebung„Nürnberg hält zusammen“

«Am liebsten würde ich heute jeder und jedem Einzelnen von Ihnen die Hand persönlich schütteln, weil alle, die heute hier stehen, ein Bekenntnis abgeben – ein Bekenntnis zu Freiheit, Demokratie und Meinungsfreiheit, ein Bekenntnis zu ethnischer und religiöser Toleranz, zu Respekt und zu einer offenen und vielfältigen Gesellschaft“ begrüßte der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (SPD) die mehreren tausend TeilnehmerInnen, die trotz Kälte und starkem Schneefall heute vor das Gewerkschaftshaus gekommen waren.

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„Gesicht zeigen!“

Ungefähr zweitausend Demokratinnen und Demokraten sind heute in Nürnberg dem Aufruf gefolgt, in der Straße der Menschenrechte Gesicht zu zeigen gegen Nazis: „Wir stehen ein für Menschenrechte! Sie auch? Wählen gehen! Nazis keine Stimme geben!“

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Nazi-Rock-Konzert in „Mittel-Europa“

Der NPD-Funktionär und Betreiber des Neonazi-Online-Senders „FSN-TV“ Patrick Schröder mobilisiert für den 19. April, dem Vorabend des 125. Geburtstages von Adolf Hitler, zu einem Konzert nach „Mittel-Europa“. Angekündigt werden mehrere einschlägig bekannte Bands aus der Naziszene.

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20. Dezember: 50 Jahre Auschwitzprozess in Frankfurt/Main

Am 20. Dezember ist der 50. Jahrestag des Beginns des Auschwitzprozesses in Frankfurt/Main. Dass die Mörder von Auschwitz erst 18 Jahre nach der Befreiung des Lagers angeklagt wurden, zeigt, wie schwierig es war, überhaupt über Auschwitz Gericht zu halten. Dass dies gelang, ist vor allem dem damaligen Hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer zu verdanken. Er trat im Nachkriegsdeutschland gegen alle Versuche, den Mantel des Schweigens über die Verbrechen der Nazis zu decken, für eine konsequente Verfolgung der Täter ein. Aber 50 Jahre nach Eröffnung des historischen Prozesses sind unzählige Verbrechen von Auschwitz, der «größten Menschen-Vernichtungs-Anlage aller Zeiten» (so der KZ-Kommandant Rudolf Höß in seinen autobiografischen Aufzeichnungen) noch immer ungesühnt.

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Scheinfeld wehrt sich – nach dem Nazi-Konzert

Etwa 1500 Menschen sind am Montag in Scheinfeld auf die Straße gegangen, um unter dem Motto «Scheinfeld ist bunt» nach dem Nazi-Konzert am vergangenen Samstag gegen rechte Umtriebe zu demonstrieren. In der Diskothek „Nachtwelt“ hatte das von Patrick Schröder (NPD) und Axel Michaelis (Landesgeschäftsführer der bayerischen NPD) organisierte und von ca. tausend Nazis besuchte Konzert mit den Nazi-Bands Divison Germania, Faustrache, Act of Violence, White Resistance und Sachsonia stattgefunden.

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