Autor Rüdiger Löster

Nürnberg: juristische Niederlage für Militaria-Händler

Im letzten Moment, am Abend vor Eröffnung der „Internationalen Waffenbörse“, fiel die Entscheidung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes: damit wurde den Militaria-Händlern untersagt, Waffen, Orden, Bücher und Uniformen mit NS-Bezug anzubieten und zu verkaufen.

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Otto Wels: „Freiheit und Leben kann man uns nehmen, die Ehre nicht.“

Mit dem am 23. März 1933 in der Berliner Krolloper beschlossenen und am 24. März im Reichsgesetzblatt verkündeten „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich“ war nach der „Reichstagsbrandverordnung“ die zweite rechtliche Grundlage für die nationalsozialistische Diktatur geschaffen worden, die Republik war abgeschafft. Dies schafften die Nazis mit den Stimmen der konservativen und bürgerlichen Parteien, einzig die sozialdemokratische Fraktion im Reichstag stimmte gegen das Gesetz, den gewählten kommunistischen Abgeordneten war es bereits nicht mehr möglich, an der Sitzung teilzunehmen. Weitere Ermächtigungsgesetze auf Länderebene folgten.

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KZ Dachau: „Schule der Gewalt“

„Das KZ Dachau war der Anfang, es wurde zur „Schule der Gewalt“ und Vorbild für alle Lager, die in den nächsten Jahren in Deutschland und schließlich in halb Europa errichtet wurden“ (Max Mannheimer, Überlebender des KZ Dachau im Vorwort zu „Im Mörderlager Dachau“ von Hans Beimler).

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