Autor Thomas Witzgall

Neustart wird FehlstartBachmann und Stürzenberger in München: Pegida-Teilnehmerzahl brach stark ein

Knapp unter hundert Anhänger verfolgten am Samstag die zweite Veranstaltung von Pegida Dresden am Münchner Marienplatz. Der von Lutz Bachmann und Michael Stürzenberger erklärte Neustart des Originals in der Landeshauptstadt floppte somit erneut. Der Radikalität der gemachten Aussagen tat das allerdings keinen Abbruch.

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Vorwürfe gegen drei Mitglieder und die BüroleiterinAfD Freising: Ein ziemlich rechter Kreisvorstand

Immer wieder gibt es größere und kleinere Enthüllungen über extrem rechte Verstrickungen von AfD-Funktionären bis hin zu Mitarbeitern in Landtagen und Bundestag. ENDSTATION RECHTS.Bayern wurden diverse Screenshots zugespielt, die einen Blick auf Mitglieder im Kreisvorstand der AfD Freising-Pfaffenhofen unter dem Vorsitz des Bundestagsabgeordneten Johannes Huber werfen. Vorwürfe gibt es gegen drei Vorstandsmitglieder und – wieder mal – seine Büroleiterin.
Update: zwei Funktionäre wollen in Folge der Vorwürfe die Partei verlassen.

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Verfassungsschutzbericht 2017 für BayernSPD beklagt halbherzigen Verfassungsschutzbericht ohne AfD

Am Donnerstag stellte Innenminister Joachim Herrmann den Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2017 vor. Durch neue Gruppen wie die „Soldiers of Odin“ sei die rechtsextreme Szene noch ausdifferenzierter geworden. Während die SPD im Landtag den fehlenden Blick auf rassistische Tendenzen allgemein beklagte, irritierte Herrmann mit einem geschichtsvergessenen Narrativ aus dem AfD- / rechtspopulistischen Fundus.

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München ist bunt / Bellevue di MonacoMehrere tausend Münchner stellen sich gegen versuchten Pegida-Neustart

Unter dem Motto „Die Ärzte kommen“ riefen „München ist bunt“ und das Projekt „Bellevue di Monaco“ zu Protesten gegen eine Veranstaltung von Pegida Dresden in der Landeshauptstadt auf und verbanden den Protest mit einer öffentlichen und offenen Chorprobe gegen Menschenfeindlichkeit. Lutz Bachmann dagegen verbrachte einen Großteil der eigenen Kundgebung im Bus. Am Ende fanden sich innerhalb der Absperrung keine 200 Anhänger ein.

- Bitte beachten Sie auch die Gegendarstellung am Ende des Artikels -

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III. WegDresden-Gedenken durch Neonazi-Partei in Nordhausen

Etwa 190 Neonazis aus den Reihen der Partei III. Weg und einige Angehörige der regionalen Neonazi-Szene demonstrierten am Samstag durch die Stadt am Südrand des Harz. Thema waren die Luftangriffe auf Dresden und andere Städte in der Endphase des Zweiten Weltkriegs. Eine Sitzblockade zwang zur Änderung der geplanten Route.

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