Autor Thomas Witzgall

München ist bunt / Bellevue di MonacoMehrere tausend Münchner stellen sich gegen versuchten Pegida-Neustart

Unter dem Motto „Die Ärzte kommen“ riefen „München ist bunt“ und das Projekt „Bellevue di Monaco“ zu Protesten gegen eine Veranstaltung von Pegida Dresden in der Landeshauptstadt auf und verbanden den Protest mit einer öffentlichen und offenen Chorprobe gegen Menschenfeindlichkeit. Lutz Bachmann dagegen verbrachte einen Großteil der eigenen Kundgebung im Bus. Am Ende fanden sich innerhalb der Absperrung keine 200 Anhänger ein.

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III. WegDresden-Gedenken durch Neonazi-Partei in Nordhausen

Etwa 190 Neonazis aus den Reihen der Partei III. Weg und einige Angehörige der regionalen Neonazi-Szene demonstrierten am Samstag durch die Stadt am Südrand des Harz. Thema waren die Luftangriffe auf Dresden und andere Städte in der Endphase des Zweiten Weltkriegs. Eine Sitzblockade zwang zur Änderung der geplanten Route.

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MünchenGott gespielt – Pegida-Aktivistin zu zehn Jahren Haft verurteilt

Marion D.-B., Pegida-Aktivistin und Unterstützerin diverser extrem rechter Gruppen, muss wegen Totschlags in Gefängnis. Sie hatte ihre ehemalige Schwiegermutter mit einem Kissen erstickt, als Motiv gab sie Mitleid an. Die Tat war nicht politisch motiviert. Sie entging nur knapp einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen Mordes.

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Attentat vor Münchner Olympiaeinkaufszentrum: Lange Freiheitsstrafe für rassistischen Waffenhändler

Sieben Jahre muss Philipp Körber aus Hessen ins Gefängnis. Er hatte dem Fan der Massenmörders Anders Breivik-Fan, David Sonboly aus München, die Waffe und Munition verkauft, der mit der dieser am fünften Jahrestag des Anschlags von Oslo und Utoya neun überwiegend junge Menschen ermordete, die nicht in sein rassistisches Weltbild passten. Zum ersten Mal wurde laut Staatsanwaltschaft damit ein Waffenhändler für eine Tat belangt, an der dieser nicht direkt beteiligt war.

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Klagen vor den VerwaltungsgerichtenPotentielle Reichsbürger streiten um ihre Waffenscheine Teil 2

Nach der Ermordung eines Polizisten durch einen mutmaßlichen Reichsbürger hatte für viele Innenminister die Entwaffnung möglicher Reichsbürger höchste Priorität. Nun landen die ersten Streitfälle vor den Verwaltungsgerichten, in denen die Behörden waffenrechtliche Erlaubnisse entzogen hatten. Obwohl hier eher Grenzfälle klagen, mangelt es nicht an Absurditäten. Wir stellen in zwei Artikeln jeweils fünf Urteile vor.

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