Autor Thomas Witzgall

Freies Netz Süd lud zum Klagelied nach Schwandorf

Neonazi-Aufmarsch in Schwandorf (Foto: Endstation Rechts. Bayern)

Am Sonntag den 18.12.2011 führten Neonazis aus den Reihen des Kameradschaftsnetzwerkes «Freies Netz Süd» (FNS) einen Aufmarsch in Schwandorf durch. Thema war der Verfassungsschutz und die Berichterstattung über die Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) allgemein, sowie die Berichterstattung über die lokale rechte Szene in den lokalen Masenmedien. Mehrere Berichte im «Wochenblatt», der «Mittelbayerische Zeitung» und dem «Neuem Tag» brachten unter anderem Straftaten, Gerichtsverfahren und drohende Verfahren lokaler Neonazi-Aktivisten ans Tageslicht.

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Gedenken an Schwandorfer Brandanschlag im Zeichen der Erinnerungskultur

Gedenktafel für die Opfer des Brandanschlags

Am Jahrestag des rassistischen Brandanschlags von Schwandorf vom 17.12.1988, versammelten sich Angehörige der Opfer sowie Bürgerinnen und Bürger zur offiziellen Gedenkveranstaltung der Stadt. Den Hauptvortrag hielt Dr. Andreas Angerstorfer von der Universität Regensburg. Er stellt seinen Vortrag unter das Thema «Erinnerungskultur». Das lokale Bündnis «Schwandorf ist bunt» hatte dazu parallel eine kleine Ausstellung zur lokalen Erinnerungskultur vorbereitet.

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Landshuter Schülerinnen und Schüler wehren sich gegen NPD-Veranstaltung

Landshut: Schülerdemo gegen NPD

Etwa 3.500 Landshuter Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Einwohner haben in Landshut gegen eine geplante Veranstaltung der NPD protestiert. In einem Sternmarsch zogen Angehörige des Hans- Leinberger-Gymnasiums, des Hans-Carossa-Gymnasiums, der Berufsoberschule, der Fachoberschule, der Berufsschule, des Gymnasiums Seligenthal, des Maristen-Gymnasiums Furth sowie der Volksschule Ergolding in die Innenstadt. Hintergrund der Kundgebung ist der Versuch der NPD, für einen Jugendkongress die Halle am Hans-Leinberger-Gymnasiums (HLG) anzumieten, in der vor kurzem die Grüne Jugend ihren Landeskongress abgehalten hat. Der Landshuter Stadtrat lehnte am Nachmittag einstimmig das Ansinnen der NPD ab. Nun werden wohl die Gerichte entscheiden müssen.

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Bewährungsstrafen für die NPD-Aktivisten und Betreiber rechtsextremer Shops Weigl und Polt

Daniel Weigl

In den vergangenen Wochen mussten sich mit Matthias Polt und Daniel Weigl gleich zwei NPD-Aktivisten und Betreiber rechtsextremer Versandhandlungen vor bayerischen Gerichten verantworten.
Polt betreibt im oberbayerischen Murnau den «Versand der Bewegung» und war bis zur Auflösung Vorsitzender des NPD Kreisverbandes Oberland. Mit Weigl traf es sogar den amtierenden Vorsitzenden des Bezirks Oberpfalz und des Kreisverbandes Schwandorf -Cham. Er betreibt den gut gehenden «Final Resistance-Versand». Beide kamen mit Bewährungsstrafe davon.

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Aktionsform «Die Unsterblichen» nun auch verstärkt in Bayern

Screenshot aus dem Video "Die Unsterblichen"

Die wahrscheinlich von Neonazis aus Brandenburg entwickelte Aktionsform «Die Unsterblichen» findet nun auch unter bayerischen Rechtsextremisten verstärkt Zuspruch und Nachahmung. In Schwaben häuften sich in letzter Zeit nächtliche Plakatierungen. In Niederbayern fanden erste Aktionen in der typischen Verkleidung statt.

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