Autor Thomas Witzgall

Wie fälscht man Geschichte. Münchner Rechtsextremisten in den Fußstapfen eines Geschichtsfälschers.

Am 13.02.2011 fand in den Abendstunden mit dem Fackelmarsch der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) der erste Akt der diesjährigen Auseinandersetzungen um die Bombardierung der Stadt Dresden gegen Ende des II. Weltkrieges statt. Und wieder gehen die Zahlen auseinander. Die Veranstalter sprechen von 2.000 Teilnehmern, während des Marsches wurden „aus verlässlicher Quelle“ 2.500 Teilnehmer getwittert. Die Gegenseite spricht von 1.000 bis 1.600. Die Polizei sagt 1.291.

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Verliebt in die Gewalt

Peter Naumann - Referent bei der NPD Amberg

Unterschiedlicher könnten die Inhalte der beiden Veranstaltungen nicht sein und größer könnten die Unterschiede zwischen den Veranstaltern und Teilnehmern auch nicht zutage treten.
Während die Stadt Schwandorf am 17.12. den Opfern des rassistischen Brandanschlages von 1988 gedachte und die anwesenden Vertreter der beiden christlichen Kirchen und des Islams gemeinsam zu einem friedlichen Zusammenleben aufriefen, lud sich die NPD-Oberpfalz zum ersten Advent den verurteilten Rechtsterroristen Peter Naumann ein und ließ ihn über seine gewalttätigen Aktivitäten referieren.

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Wir waren glücklich

Gedenkfeier für die Opfer des Brandanschlages von Schwandorf

Am Freitag den 17.12.2010 jährte sich zum 22. Mal die Nacht des Brandanschlags. Lange vor den Anschlägen in Solingen oder Mölln hatte 1988 in Schwandorf ein mehrheitlich von türkischen Menschen bewohntes Haus gebrannt. Zum Gedenken an die Opfer lud die Stadt Schwandorf mit Oberbürgermeister Helmut Hey (SPD) an der Spitze zu einer Gedenkveranstaltung in den Alten Pfarrhof St. Jakob ein.

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