Autor Thomas Witzgall

Rechte Umtriebe bei Faschingsumzügen

Neonazis aus der Oberpfalz nutzten dieses Jahr die am 6.3. in Schwandorf und Neustadt an der Waldnaab stattfindenden Faschingsumzüge, um ihre rechtsextreme Ideologie zu verbreiteten. Bei beiden Umzügen mischten sich Neonazis in schwarzen Umhängen und mit weißen Masken unter die Feiernden. Dabei trugen sie Transparente mit den Aufschriften „Unser Volk stirbt“ (Schwandorf) und „Die Demokraten bringen uns den Volkstod (Neustadt a.d.W.) während andere Flugblätter an Zuschauer verteilten und die Aktion von außen dokumentierten.

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Die NPD Oberpfalz und ihre Vorsitzenden: ein Schleudersitz

Wie das Regensburger Wochenblatt berichtete, legte der in Wörth an der Donau beheimatete Willi Wiener bereits mit Wirkung zum 30.11.2010 seine Parteiämter nieder und trat aus der Partei aus. Die NPD verlor damit ihren Regensburger Kreisvorsitzenden und Vorsitzenden des Bezirks Oberpfalz. Wiener begründete seinen Schritt gegenüber der Zeitung mit dem fehlenden Bekenntnis der NPD zum christlichen Abendland. Er wolle aber weiterhin politisch tätig sein, allerdings eher im Umfeld der umstrittenen erzkonservativen Pius-Bruderschaft, die in Zaitskofen nahe Regensburg ein Priesterseminar unterhält.

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Aufkleber gegen Rechtsextremismus

Im Landesbüro der Jusos Bayern sind neue Aufkleber gegen Rechtsextremismus verfügbar.
Die Bestellung ist für Jusos und SPD-Mitglieder kostenlos. Auch an Nicht-SPD-Mitglieder können kleine Mengen unentgeldlich abgegeben werden.
Größere Bestellungen nur nach telefonischer Rücksprache.

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Wie fälscht man Geschichte. Münchner Rechtsextremisten in den Fußstapfen eines Geschichtsfälschers.

Am 13.02.2011 fand in den Abendstunden mit dem Fackelmarsch der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) der erste Akt der diesjährigen Auseinandersetzungen um die Bombardierung der Stadt Dresden gegen Ende des II. Weltkrieges statt. Und wieder gehen die Zahlen auseinander. Die Veranstalter sprechen von 2.000 Teilnehmern, während des Marsches wurden „aus verlässlicher Quelle“ 2.500 Teilnehmer getwittert. Die Gegenseite spricht von 1.000 bis 1.600. Die Polizei sagt 1.291.

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Verliebt in die Gewalt

Peter Naumann - Referent bei der NPD Amberg

Unterschiedlicher könnten die Inhalte der beiden Veranstaltungen nicht sein und größer könnten die Unterschiede zwischen den Veranstaltern und Teilnehmern auch nicht zutage treten.
Während die Stadt Schwandorf am 17.12. den Opfern des rassistischen Brandanschlages von 1988 gedachte und die anwesenden Vertreter der beiden christlichen Kirchen und des Islams gemeinsam zu einem friedlichen Zusammenleben aufriefen, lud sich die NPD-Oberpfalz zum ersten Advent den verurteilten Rechtsterroristen Peter Naumann ein und ließ ihn über seine gewalttätigen Aktivitäten referieren.

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