Autor Thomas Witzgall

Menschenkette gegen aufgezwungene Gastgeberschaft

Menschenkette Günzburg am Marktplatz

Etwa 400 Personen haben sich am Samstag, den 19.3.2011 an einer Kundgebung der VHS Günzburg auf dem Schlossplatz beteiligt, um damit gegen eine unweit davon im Forum am Hofgarten stattfindende Veranstaltung des NPD-Bezirks Schwaben zu protestieren. Im Anschluss bildeten die TeilnehmerInnen eine Menschenkette durch die historische Altstadt. 2008 hatte sich die NPD für den damaligen „Bayerntag“ das Forum gerichtlich erstritten. 2011 verzichtete die Stadt „wegen unveränderter Rechtslage“ auf den Klageweg und konzentrierte sich auf die eigene Gegenkundgebung.

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Rechte Umtriebe bei Faschingsumzügen

Neonazis aus der Oberpfalz nutzten dieses Jahr die am 6.3. in Schwandorf und Neustadt an der Waldnaab stattfindenden Faschingsumzüge, um ihre rechtsextreme Ideologie zu verbreiteten. Bei beiden Umzügen mischten sich Neonazis in schwarzen Umhängen und mit weißen Masken unter die Feiernden. Dabei trugen sie Transparente mit den Aufschriften „Unser Volk stirbt“ (Schwandorf) und „Die Demokraten bringen uns den Volkstod (Neustadt a.d.W.) während andere Flugblätter an Zuschauer verteilten und die Aktion von außen dokumentierten.

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Die NPD Oberpfalz und ihre Vorsitzenden: ein Schleudersitz

Wie das Regensburger Wochenblatt berichtete, legte der in Wörth an der Donau beheimatete Willi Wiener bereits mit Wirkung zum 30.11.2010 seine Parteiämter nieder und trat aus der Partei aus. Die NPD verlor damit ihren Regensburger Kreisvorsitzenden und Vorsitzenden des Bezirks Oberpfalz. Wiener begründete seinen Schritt gegenüber der Zeitung mit dem fehlenden Bekenntnis der NPD zum christlichen Abendland. Er wolle aber weiterhin politisch tätig sein, allerdings eher im Umfeld der umstrittenen erzkonservativen Pius-Bruderschaft, die in Zaitskofen nahe Regensburg ein Priesterseminar unterhält.

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Aufkleber gegen Rechtsextremismus

Im Landesbüro der Jusos Bayern sind neue Aufkleber gegen Rechtsextremismus verfügbar.
Die Bestellung ist für Jusos und SPD-Mitglieder kostenlos. Auch an Nicht-SPD-Mitglieder können kleine Mengen unentgeldlich abgegeben werden.
Größere Bestellungen nur nach telefonischer Rücksprache.

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Wie fälscht man Geschichte. Münchner Rechtsextremisten in den Fußstapfen eines Geschichtsfälschers.

Am 13.02.2011 fand in den Abendstunden mit dem Fackelmarsch der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) der erste Akt der diesjährigen Auseinandersetzungen um die Bombardierung der Stadt Dresden gegen Ende des II. Weltkrieges statt. Und wieder gehen die Zahlen auseinander. Die Veranstalter sprechen von 2.000 Teilnehmern, während des Marsches wurden „aus verlässlicher Quelle“ 2.500 Teilnehmer getwittert. Die Gegenseite spricht von 1.000 bis 1.600. Die Polizei sagt 1.291.

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