Kategorie Kurz notiert

Nürnberg: Aufmarsch der „Grauen Wölfe“

Graue Wölfe demonstrieren in Nürnberg

Zu einer Demonstration gegen „den Terror der PKK“ hatten verschiedene türkische Kulturvereine aufgerufen. Ca. tausend Teilnehmer/innen kamen, darunter viele Anhänger der türkischen rechtsextremen Partei MHP. Zahlreiche Teilnehmer/innen, darunter bereits kleine Kinder, zeigten das „Wolfssymbol“ (siehe Foto oben), auch die Fahne der MHP mit den drei Halbmonden war vertreten.

Es ist schon mehr als merkwürdig, wenn gerade die Anhänger der „Grauen Wölfe“, einer rechtsextremen Organisation, gegen den „Terror“ demonstrieren. Sind doch auch Anhänger und Funktionäre ihrer Partei MHP und der «Grauen Wölfe» für zahlreiche Terrorakte und Übergriffe in der Türkei, aber auch in Deutschland verantwortlich.

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Bundeswehr-Universität in Neubiberg: Martin Böcker bleibt Chefredakteur

Der Chefredakteur Martin Böcker der Studentenzeitung „Campus“, der enge Verbindungen zum extrem rechten „Institut für Staatspolitik (IfS)“ hat, wurde gestern vom studentischen Konvent mit 16 Ja-Stimmen gegen 4 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen im Amt bestätigt.
Das IfS publiziert extrem rechte Artikel, Bücher und Broschüren und betreibt ein Schulungszentrum. In der Zeitschrift „Campus“ warb das IfS mit einer ganzseitigen Anzeige.

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Oktoberfestattentat: Ermittlungen wieder aufnehmen!

Gedenkfeier Oktoberfestattentat

Bei einer von den Landtagsfraktionen der BayernSPD und Bündnis 90/Die Grünen organisierten Podiumsdiskussion im Bayerischen Landtag berichtete Rechtsanwalt Werner Dietrich, der Opfer und Angehörige von Opfern des Attentats vertritt, über seine nun schon Jahrzehnte andauernden Bemühungen, dass die Ermittlungen wieder aufgenommen werden. Hierbei habe er feststellen müssen, dass eine Vielzahl von Spurenakten des bayerischen Landeskriminalamtes nicht bei den Hauptakten des Generalbundesanwaltes geführt werden. Er wolle nun uneingeschränkte Einsicht in diese Spurenakten und forderte hierfür die Unterstützung der Politik ein.

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Wunsiedel: Heß-Grab aufgelöst

Jahrelang – bis zum Verbot der Aufmärsche – war das Grab des Hitler-Stellvertreters Heß in Wunsiedel Anziehungspunkt für alte und neue Nazis. Zu seinem Todestag fanden dort Aufmärsche statt, gegen die sich Wunsiedel unter dem Motto „Wir gedenken der Opfer, nicht der Täter“ erfolgreich zur Wehr setzte.

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«Widerstandspreis» für Freies Netz Süd

Die NPD-Parteizeitung «Deutsche Stimme» hat auf ihrem jährlichen Pressefest, dieses Jahr veranstaltet am 01. und 02. Juli nahe Görlitz in Ostsachsen, das neonazistische Kameradschaftsnetzwerk «Freies Netz Süd» aus Bayern mit einem der drei «Widerstandspreise» ausgezeichnet. Weitere Preisträger waren die Kampagnen «Tag der deutschen Zukunft» um den Neonazi Dieter Riefling und das Dresdner Aktionsbündnis «Gegen das Vergessen». Dotiert war der Preis mit insgesamt 2000,- Euro.

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