News aus Mittelfranken

Gruppen mit RechtsdrallSpärliche Beteiligung an Gelbe Westen-Aktionen in Bayern

Im Rahmen des großspurig als „Revolution“ angekündigten Aktionstages in Anlehnung an die „gilets jaunes“ -Proteste gab es in München und Fürth gescheiterte Aktionen. Zu gezielten Blockaden von Verkehrswegen kam es nicht. In Mittelfranken gab es eine kurze Kundgebung von nicht mal einer halben Stunde. In München begnügten sich die Teilnehmer mit der Verteilung von Flugblättern. Beide Gruppen müssen rechts außen verortet werden.

835 Reaktionen

NürnbergDemonstration für Holocaust-Leugner: Maximale Provokation, minimale Reaktion der Polizei

Am Ende waren es 250 Teilnehmer, die sich am Samstag einem Aufruf aus der neonazistischen Szene anschlossen und in Nürnberg für die derzeit inhaftierten Holocaust-Leugner Ursula Haverbeck, Horst Mahler, Monika Schaefer und den im NSU-Prozess angeklagten Ralf Wohlleben auf die Straße gingen. Sie forderten die Abschaffung des Volksverhetzungsparagraphen. Bei der Abschlusskundgebung kamen es durchgehend zu Grenzüberschreitungen. Die Polizei griff während der Veranstaltung nicht ein.

2596 Reaktionen

Nur 60 Teilnehmer bei Pegida-Einheitsfeier in Nürnberg

Schwach besucht blieb trotz überregionaler Mobilisierung eine Veranstaltung des Pegida-„Mutterschiffs“ mit dem Nürnberger Ableger zum Tag der deutschen Einheit. Versammlungsleiter Tegetmeyer will sich zukünftig um AfD-Redner bemühen.

310 Reaktionen

AfD-Bundestagskandidaten Rechte Lautsprecher durch noch rechtere Strippenzieher ersetzt

Bei der Aufstellung der Kandidaten für den Bundestag sind bei der AfD Bayern überraschend der Landesvorsitzende Petr Bystron und die Deggendorferin Katrin Ebner-Steiner durchgefallen. Zwei der ersten drei Plätze gingen an weitgehend unbekannte Kandidaten, die wohl vom Björn Höcke nahestehenden Parteiflügel unterstützt wurden. Der ehemalige Schatzmeister zog inzwischen die Konsequenzen und trat aus der AfD aus.

231 Reaktionen

Nach Hitler-Postings Verzicht auf BundestagskandidaturAfD-Funktionärin Elena Roon: Extrem rechts oder extrem naiv?

In der Affäre um geteilte Hitler-Bilder und ein Video der Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck hat der bayerische AfD-Landesverband die in Nürnberg beheimatete Russlanddeutsche Elena Roon entlastet. Heute zog sie ihre Kandidatur für den Bundestag zurück. Im Gegensatz zur Partei zog ihr Arbeitgeber Konsequenzen aus den Postings. In der Affäre um Roon ging es aber wohl auch um einen innerparteilichen Machtkampf.

448 Reaktionen