News aus Mittelfranken

Todesdrohungen lassen Neonazi-Gegner kalt

Eine der eingegangenen Todesanzeigen. Name entfernt

Freitagfrüh gingen bei bisher vier Neonazi-Gegnern aus Mittelfranken Todesdrohungen ein. Die bislang unbekannten Absender wählten als Form fingierte Todesanzeigen, die jeweils individuell ausgestellt waren. Auch Rüdiger Löster, der ehemalige Leiter der Redaktion von ENDSTATION RECHTS.Bayern, war betroffen. Wir dokumentieren hier die gemeinsame Reaktion der vier bislang betroffenen Personen.

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Die Rechte NürnbergGericht kippte Verbot: aber vierhundert Franken verhinderten Außenwirkung der Kundgebung der Partei „Die Rechte“

Gerhard Ittner während seiner Rede

Die beiden Funktionäre der Partei „Die Rechte“, Dan Eising und Philipp Hasselbach, begrüßten die kleine Gruppe ihrer ca. 30 AnhängerInnen zur Kundgebung „Überfremdung stoppen, Fluchtursachen bekämpfen» ausdrücklich „auf dem ehemaligen Adolf-Hitler-Platz“. Möglich gemacht wurde dieser Auftritt durch das Verwaltungsgericht Ansbach, das das Verbot der Kundgebung durch die Stadt Nürnberg gekippt hatte.

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Alternative für Deutschland / PegidaAfD-Rechtsaußen Höcke zieht in Nürnberg deutlich mehr Gegner als Unterstützer an

Schild auf der Seite der Gegendemonstration am Hallplatz

Für die AfD wachsen die Bäume auch in Bayern nicht in den Himmel. Mit 250 Anhängern blieb die Veranstaltung in Mittelfranken deutlich hinter den Erwartungen zurück. Auch Pegida Nürnberg konnte sich kaum steigern. Mehrere hundert Menschen demonstrierten den Tag über gegen die beiden rechten Veranstaltungen. Aus dem Umfeld von Rechtspopulist Michael Stürzenberger erfolgte ein Angriff auf einen Medienvertreter.

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Pegida NürnbergNur 80 Teilnehmer beim „Neustart“ von Pegida Nürnberg

Polizei unterstützt die Gauck-Aussage. Vorne das dunkle, hinten das helle Deutschland ;-)

Wieder nicht „das Volk“ versammeln konnte der mittelfränkische Ableger der islamfeindlichen Pegida-Bewegung. Auch zur ersten Veranstaltung nach der Sommerpause kamen deutlich weniger als hundert Teilnehmer. Die Inhalte waren erneut bezeichnend. Mehrere hundert Gegendemonstranten protestierten gegen die Islamfeinde.

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