News aus Mittelfranken

Nürnberger Ableger ernüchtertQuerdenker schwächeln

Nur 800 Teilnehmer (unsere Schätzung) kamen gestern zur Kundgebung von Querdenken911 nach Nürnberg auf den Volksfestplatz. Die Veranstalter hatten sich vor Gericht 3.500 erlaubte Anwesende erstritten. Die Reden waren dementsprechend pessimistisch. Der Nürnberger Ableger von Querdenken will nun auch keine Demonstrationen mehr anzeigen, sondern «anderweitig» wirken. Laut Haintz führe auch Querdenken schon intern Strategiediskussionen, weil die Bewegung aktuell die Menschen nicht mehr auf die Straße bekäme.

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Staatsanwaltschaft stellt großzügig Verfahren einSo gut wie keine Anklagen nach Demonstration für Holocaust-Leugner

Ab Mittwoch sollte sich Marianne W. aus Oberfranken vor Gericht verantworten. Das Verfahren wurde kurzfristig verschoben. Sie hatte während einer Demonstration für verurteilte Holocaust-Leugner letztes Jahr in Nürnberg den Völkermord an Juden als Lüge bezeichnet. Die Versammlung hatte für heftige Diskussionen gesorgt, weil die Polizei trotz evidenter Straftaten bei der Abschlusskundgebung nicht eingeschritten war.

Etwas über ein Jahr danach steht fest: Marianne W. wird die Einzige sein, die sich vor Gericht verantworten muss. Das Innenministerium sieht kein Fehlverhalten der eingesetzten Beamten. Eine ernüchternde Bilanz.

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Bundesweite BerichterstattungDer NPD-Mediencoup von Amberg

Nach den Gewalttaten von Amberg war es selbst vielen überregionalen Medien einen Bericht wert, dass die NPD als Bürgerwehr durch die Stadt patrouilliert. Dabei ist dieses Auftreten nicht mehr als der billige Trick einer sterbenden Partei, um verzweifelt Aufmerksamkeit zu generieren.

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