News aus Mittelfranken

Nürnberg: «Tiroler Höhe» als zentraler Nazitreff und Kristallisationspunkt der extrem rechten Szene der 1990er Jahre

Dass die Mörder des „Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)“ Kontakte zu Nazis in Nürnberg gehabt haben müssen, wird von Beobachtern der Naziszene schon länger vermutet. Nun hat aber das „Nürnberger Bündnis Nazistopp“ bei einer Pressekonferenz am 14. Dezember Dokumente vorgelegt, die den Verdacht erhärten, dass die Nürnberger NPD schon in den 90er Jahren Kontakte zu gewaltbereiten Nazis aus dem „Thüringer Heimatschutz“ gehabt hat, der Gruppierung, aus der der NSU hervorging.

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Deutsche und griechische Nazis Hand in Hand in der Tradition der NSDAP

Das «Freie Netz Süd» feierte die Nationalsozialisten bei einem „kulturpolitischen Ausflug“:
Deutlicher kann man sich schon nicht mehr in die Tradition der NSDAP stellen. Laut einem Bericht des „Freien Netz Süd“ (FNS) fand Anfang November ein „kulturpolitischer Ausflug“ in Nürnberg statt, an dem der vorbestrafte Holocaustleugner Ernst Zündel sowie Vertreter der faschistischen Partei „Chrysi Avgi“ (Goldene Morgenröte) aus Griechenland teilnahmen. Diese Partei organisiert in Griechenland immer wieder gewalttätige und pogromartige Übergriffe gegen Migranten. Auch Vertreter der NPD nahmen an dem Ausflug teil.

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NSU-Nazi-Terror – Wir vergessen nicht! Wir fordern endlich Aufklärung

Nürnberg: hier nahm die Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrund“ NSU ihren Anfang, hier wurden die meisten Menschen ermordet. Ein Jahr nach dem Auffliegen des NSU gedachten etwa 100 bis 150 Menschen vor dem Gebäude der Staatsanwaltschaft den Opfern der Mordserie. Sie folgten einem Aufruf des Bündnisses „Das Problem heißt Rassismus“.

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„Für Frieden in der Türkei“…

… und «gegen Terror» war das Motto, unter dem von angeblich keiner politischen Organisation angehörenden türkischstämmigen Jugendlichen zu einer Demonstration am 3. November in Nürnberg aufgerufen wurde. Parolen und Vorgehensweise bei der Demonstration sprachen für alles andere, aber nicht für „Frieden“.

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Pleite für «Die Freiheit» in Nürnberg

Angehörige der rechtspopulistischen Kleinstpartei „Die Freiheit“ veranstalten am Samstag, den 22. September, eine Kundgebung in der Nürnberg Innenstadt. Rund 150 AntifaschistInnen protestieren lautstark dagegen und konnte den RechtspopulistInnen um Michael Stürzenberger jedwede Öffentlichkeitswirkung verwehren.

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