News aus Mittelfranken

Facebook-Eintrag des NPD-Funktionärs Rainer Biller: Widerliche Volksverhetzung

Die innenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion und Abgeordnete für Nürnberg Süd, Helga Schmitt-Bussinger, zeigt den Nürnberger NPD-Funktionär (BIA) Rainer Biller wegen seines Facebook-Eintrags bei der Polizei an:

„Als ich von diesem Facebook-Eintrag erfuhr war ich richtiggehend angewidert. Ausländer zu verhöhnen und dies ganz klar in den Kontext der Morde der Rechtsterroristen zu stellen, ist Volksverhetzung und gehört bestraft“, so Schmitt-Bussinger. Auf Billers öffentlichem Facebook-Profil war ein Bild des Nürnberger Döner-Imbisses zu sehen, in dem 2005 der Inhaber getötet wurde. Darunter „Tod dem Döner es lebe die Nürnberger Bratwurst“.

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Nazi-Konferenz in Nürnberg?

Wie die Abendzeitung heute auf ihrer Internetseite berichtet, soll im Januar in Nürnberg drei Tage lang eine „Holocaust-Konferenz“ stattfinden: „Wo es bei der Konferenz lang gehen soll, verrät ein „facebook“-Eintrag von NPD-Mann Rainer Biller, der mit der rechten Szene in Franken eng vernetzt ist. Er kündigt an, dass an der Konferenz so umstrittene Personen wie der frühere französische Literaturprofessor Robert Faurisson, der Schriftsteller Georges Thiel oder der Schweizer Ex-Lehrer Bernhard Schaub als Referenten auftreten werden. Alle drei bestreiten den Massenmord an den Juden durch die Nazis. Alle drei wurden deswegen schon mehrfach gerichtlich belangt“ so die Abendzeitung.

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Karl-Heinz Hoffmann: konspiratives Treffen in Nürnberg

Für den 2. April hat Karl-Heinz Hoffmann, der Gründer der seit 1980 verbotenen rechtsextremen Wehrsportgruppe, auf seiner Internetseite zu einem Treffen in Nürnberg eingeladen.

Zweck der Veranstaltung soll es lt. Hoffmann sein, dem «großangelegten Hoffmann-Mobbing» entgegenzutreten.

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„Heldengedenktag“ in Neunhof: Rechte Umtriebe im Knoblauchsland

Wie auch an einigen anderen Orten haben Nazis am 13. März 2011 in Neunhof/Nürnberg einen „Heldengedenktag“ am Kriegerdenkmal abgehalten.
Durch Recherchen von Constanze Borckmann von der regionalen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus für Unter-, Mittel- und Oberfranken wurde die Nürnberger SPD-Stadtratsfraktion auf die Umtriebe aufmerksam gemacht.

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Halbtot nach „Thor Steinar“-Spruch – Revision nach Nürnberger Urteil – BGH muss entscheiden

Nachdem der bekennende Rechtsextremist Peter R. am 1. März vor dem Landgericht Nürnberg zu fünfeinhalb Jahren Haft wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden war, haben Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Nebenkläger Revision eingelegt. Der Fall muss nun vor dem Bundesgerichtshof (BGH) neu verhandelt werden. Peter R. hatte im April 2010 einen jungen Mann halbtot geschlagen, nachdem dieser eine abfällige Bemerkung über die „Thor Steinar“-Bauchtasche der Freundin des Neonazis gemacht hatte.

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