News aus Mittelfranken

Nürnberg: Teilgeständnis des Nazi-Schlägers

Heute fand die erste Verhandlung gegen Peter R. im historischen Saal 600 des Nürnberger Amtsgerichts statt. Er ist wegen versuchten Totschlag und gefährlicher Körperverletzung angeklagt, weil er im April 2010 einen deutsch-kurdischen Jugendlichen fast totgeschlagen haben soll. Das Opfer musste mehrmals wiederbelebt werden und lag lange Zeit auf der Intensivstation und ist nach mehreren Operationen immer noch gehbehindert. Auslöser für die Tat waren kritische Äußerungen des Opfers über die „Thor-Steinar“-Tasche der Freundin des Schlägers.

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Nürnberg: Rechtsextremer Stadtrat erneut vor Gericht

Am 10. Februar muss Sebastian Schmaus, Stadtrat der NPD-Tarnliste „Bürgerinitiative Ausländerstopp“, wieder einmal vor Gericht erscheinen. Angeklagt ist er wegen der Verteilung von Flugblättern mit strafbarem Inhalt, vorgeworfen wird ihm „Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole“. Die Verhandlung findet am Donnerstag um 10.15 Uhr im Saal 26 des Nürnberger Amtsgerichtes statt.

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Nazi-Treffpunkte in Fürth

Mit Demonstrationen in der Fußgängerzone und am Grünen Markt wurde letzten Samstag in Fürth auf zwei Nazi-Treffpunkte aufmerksam gemacht.
In den Gaststätten, dem „Mosquito“ und der „Gaststätte Florysche Restauration“, treffen sich regelmäßig Mitglieder und Anhänger des „Freien Netz Süd“ (FNS).

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Nürnberg: Prozess gegen Nazischläger

Am 17. Februar um 9.00 Uhr findet die erste Verhandlung gegen Peter R. im historischen Saal 600 im Nürnberger Amtsgericht statt. In diesem Saal wurde ab Herbst 1945 gegen die deutschen Kriegsverbrecher verhandelt.

Peter R. ist angeklagt, weil er im April 2010 einen deutsch-kurdischen Jugendlichen fast totgeschlagen haben soll, er stellte sich einige Tage nach der Tat der Polizei. Das Opfer musste mehrmals wiederbelebt werden und lag lange Zeit auf der Intensivstation.

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Abschied tut manchmal gar nicht weh…

Nach über zweijähriger Kampagne gegen «Tønsberg» konnte am 7. Januar endlich gefeiert werden. Am Tag zuvor wurde der Laden, in dem die bei Nazis beliebte Bekleidungsmarke «Thor Steinar» verkauft wurde, ausgeräumt, die Polizei begleitete den Umzugs-Lkw noch bis zur Stadtgrenze.

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