News aus Oberbayern

Nach Entscheidung zur Lieferung von Leopard-PanzernVerschwörungsideologen setzen weiter auf NS-Vergleiche

Die Köpfe hinter "München steht auf"(MSA) Melchior Ibing und Benny - Archivbild

Letzte Woche einigten sich einige westliche Staaten, die Ukraine im Kampf gegen den russischen Angriffskrieg auch mit Kampfpanzern westlicher Bauart zu unterstützen. Nachdem militärische Hilfen für das angegriffene Land schon vorher auf Ablehnung der Querdenker stießen, wurde erneut der Ton verschärft. Wie schon in der Debatte um Impfstoffe war keine Anspielung zu geschmacklos.

München steht aufVerbreiter antisemitischer Verschwörungserzählungen «ein Held»

Regelmäßiger Teilnehmer mit einer Darstellung der Great-Reset Verschwörungserzählung

Etwa 600 Personen beteiligten sich gestern in Pasing am wöchentlichen Umzug der verschwörungsideologischen Initiative „München steht auf“ (MSA). Vor dem Rathaus galt es zunächst, das Desaster um die abgebrochene Demonstration von Markus Haintz am 09. November aufzuarbeiten. In dem Rahmen äußerte sich der führende Aktivist Melchior Ibing auch zur Person Oliver Janich. Die Haintz-Kundgebung hatte unter der Forderung der Freilassung des QAnon-Verbreiters gestanden, der auf den Philippinen in Auslieferungshaft sitzt.

Demo für Janich und BallwegMarkus Haintz bläst Demozug am 9. November kurzfristig ab

Markus Haintz im Gespräch mit Gegenprotest

Die innerhalb der verschwörungsideologischen Szene geführte Debatte um die Person Markus Haintz ist seit gestern um eine bedeutende Episode reicher. Der Baurechtsanwalt hatte für den geschichtsträchtigen 9. November eine Demo in München angezeigt. Es sollte um die aus seiner Sicht „politischen Gefangenen“ Michael Ballweg und Oliver Janich gehen.