News aus Oberbayern

ZOOM-Konferenz mit Rüdiger HoffmannKarl Hilz wirbt um die Unterstützung der Reichsbürger-Szene

Im Rahmen einer Videokonferenz der Reichsbürger-Szene um Rüdiger Hoffmanns Gruppierung staatenlos.info schaltete sich am 13. August auch Karl Hilz zu. Er warb um die Mitarbeit der Anhänger in der von ihm und anderen Pandemieleugnern ausgerufenen „neuen APO“. Wohl wichtigste Bedingung: keine sichtbaren Reichsflaggen auf Demos. Es zeigt sich erneut, mit wem der ehemalige Polizeibeamte gemeinsame Sache zu machen bereit ist, wenn es gegen den demokratischen Rechtsstaat geht.

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Schwach besuchte Corona-Demo auf TheresienwieseEin kleines Stückchen Genugtuung

Der vom pensionierten Polizeibeamten Karl Hilz seit Wochen ausgerufene große Showdown an Ostern gegen die Infektionsschutzmaßnahmen blieb aus. Etwa 220 Anhänger kamen zur Theresienwiese zur letzten Kundgebung während der Osterfeiertage. Hilz selbst konnte nicht sprechen. Eine simple Personalienfeststellung sorgte bei den Querdenkern für Aufruhr. Die hatte aber ihre absolute Berechtigung. Es ging um einen Vorfall, bei dem ein Vater sein Kind einer möglichen Auseinandersetzung mit der Polizei aussetzte. Ein Unding, wie es in der Pandemieleugnerszene häufiger vorkommt.

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Gruppe um Karl Hilz von Landtagspräsidentin später rausgeworfenAfD lud Corona-Leugner in den Landtag ein

Während im Bayerischen Landtag in einer Sondersitzung über den Infektionsschutz diskutiert wurde, verfolgte eine kleine Gruppe von Corona-Leugnern die Debatte innerhalb des Maximilianeums. Zu direkten Auseinandersetzungen mit Landtagsabgeordnete wie im Reichstag im November kam es nicht, dennoch flog die Gruppe um den ehemaligen Polizisten Karl Hilz später raus.

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Hygiene-Konzept durchgehend gebrochenFreilassing: Polizei ermöglichte Pandemieleugnern „tollen Tag“ an der Grenze zu Österreich

Etwa 2000 Personen aus dem ganzen süddeutschen Raum nahmen am Samstag in Freilassing auf der deutschen Seite an einer Doppeldemo an der Grenze zu Österreich teil. Das Hygienekonzept wurde zu keinem Zeitpunkt eingehalten. Die Einsatzleitung der Polizei verzichtete selbst auf rudimentäre Versuche, die Auflagen durchzusetzen und konnte deshalb auch von einem ruhigen und friedlichen Verlauf sprechen.

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Kundgebung unter Corona-BeschränkungenStummer „Kampftag“ und ein abgeführter „Gebietsleiter“

In wenig guter Erinnerung dürfte Julian Bender, Gebietsleiter West der Neonazi-Partei III. Weg, seinen Ausflug nach München am 1. Mai behalten. Auf dem Rückweg von einer Kundgebung kam es zu einer unübersichtlichen Auseinandersetzung, in deren Folge Bender von Beamten des Unterstützungskommandos (USK) zu Boden gebracht und gefesselt wurde. Der Kader wurde nach Ankunft eines Gefangenentransporters abgeführt.

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