News aus Oberbayern

Thor Steinar in der Hallertau

Seit 1. Oktober 2012 verkauft der «Revolution Store» in der kleinen oberbayerischen Gemeinde Au in der Hallertau die in der extremen Rechten beliebte Modemarke «Thor Steinar». Der Laden ist fest in die bayerische Neonaziszene eingebunden.

Eine Reportage von Robert Andreasch und Tim Karlson, mit freundlicher Genehmigung von a.i.d.a.

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Paulchen-Panther-Lied: An Geschmacklosigkeit nicht zu übertreffen, aber nicht strafbar.

Mit Freisprüchen endete am Dienstag, den 2. Januar 2013 vor dem Amtsgericht München der Prozess gegen Norman Bordin und einen weiteren Mitangeklagten. Beiden wurde die Billigung von Straftaten nach § 140 II StGB vorgeworfen. Auf einer von ihm verantworteten Demonstration im Januar 2012 hatte der Mitangeklagte die im Video des NSU verwendete Melodie der Comicfigur Paulchen Panther abgespielt. Eine abschließende rechtliche Bewertung ist mit dem Freispruch aber nicht verbunden, vielmehr kommt es auf die Begleitumstände an, die in diesem Fall für die Rechtsextremisten sprachen.

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Rechte WG oder «Nationales Jugendzentrum»?

Führende Münchner Neonazis haben seit 1. Dezember 2012 im Stadtteil Obermenzing ein Haus mit großem Gartengrundstück angemietet. Die Besitzerin der Immobilie, die die Vermietung einer Maklerin überlassen hatte, ist entsetzt. a.i.d.a. berichtet über den Stand der Dinge:

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Blamage in München. Pro Deutschland am Boden

Plakat von PRO Deutschland am Boden.

Als der Stellv. Kreisvorsitzende der islamfeindlichen Gruppierung «Pro Deutschland» Uwe Görler am Goetheplatz die Teilnehmer begrüßte und sich für das Kommen bedankte, stockte er bei dem Wörtchen «zahlreich». Zuschauer und auch Polizisten mussten schmunzeln. Zu sehr wich die vorher auf dem Computer erstellte Begrüßung von der Situation vor Ort ab. Gerade einmal 25 Sympathisanten waren dem Aufruf gefolgt. Im Schlepptau hatte man zudem etwa 10 Anhänger der NPD, von denen man sich abzugrenzen suchte. Dies erwies sich aber vornehmlich als Show der Funktionäre.

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NPD-Tour durch München verkommt zum Desaster

An insgesamt sieben Orten in München wollte die NPD-Tarnorganisation „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) am Samstag, den 29. September, Kundgebungen abhalten. Doch die Fahrt durch die bayerische Landeshauptstadt verkam für die rund 11 Neonazis zu einem Desaster. Überall wo sie auftauchten, wurden sie lautstark übertönt, behindert und an einer Stelle sogar annähernd zwei Stunden blockiert.

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