News aus Oberbayern

Mühldorf sperrt das Freie Netz Süd aus

Erfolgreiche Blockade

Zu einem Fehlschlag entwickelte sich am Samstag, den 14.01.2012 eine Kundgebung des neonazistischen Kameradschaftsnetzwerkes «Freies Netz Süd» (FNS) im oberbayerischen Mühldorf am Inn. Unter dem Motto «Kriminelle Ausländer raus» wollten etwa 65 bis 70 Neonazis vom Bahnhof in die Innenstadt ziehen. Der Zugang zur Altstadt wurde ihnen aber durch GegendemonstrantInnen und letztlich durch eine Sitzblockade vor allem junger Menschen verwehrt.

Gegen Mittag hatten am Stadtplatz bereits deutlich über 300 Menschen gegen den Aufmarsch protestiert. An dieser Kundgebung nahmen u.a. der Staatsminister für Umwelt und Gesundheit, Dr. Marcel Huber (CSU), der SPD-Bezirksvorsitzende von Oberbayern und Stellv. Landesvorsitzende, MdB Ewald Schurer, MdL Florian Ritter sowie Mühldorfs Bürgermeister Günther Knoblauch (beide ebenfalls SPD) teil.

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Murnau: Nazi-Werbung im Stadtplan

Ein Vertrieb für Nazi-Devotionalien schaltete eine Anzeige im neu gedruckten Stadtplan von Murnau. Der Stadtplan wurde eingestampft und muss neu gedruckt werden.

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Jürgen Schwab bei der Burschenschaft Danubia

Der nationalrevolutionäre Publizist Jürgen Schwab sprach am vergangenen Freitag im Haus der Münchner Burschenschaft Danubia. Das Thema der Podiumsdiskussion lautete: „Verschwörungstheorien versus Kapitalismuskritik? Alternative Sichtweisen auf Gesellschaft und Politik.“

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Vaterstetten: Rechter Rand oder Mitte der Gesellschaft?

Dass sich alte und neue Nazis für die Freilassung der verurteilten Hitler-Fans und Holocaust-Leugner Sylvia Stolz und Horst Mahler aus der Haft einsetzen, überrascht nicht. Überraschend ist, dass sie „aus der Mitte der Gesellschaft“, von Mitgliedern und Funktionären der Freien Wähler und der CSU Unterstützung erfahren. So wie in den letzten Tagen in Vaterstetten.

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Keine Nazis im Münchner Ausländerbeirat

Die beiden Mitglieder der NPD-Tarnliste „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA), die am 28. November für den Münchner Ausländerbeirat kandidierten, haben ihr Ziel nicht erreicht. Ihre Liste hat trotz der außerordentlich niedrigen Wahlbeteiligung von 6,2 Prozent nur 0,6 Prozent der Stimmen bekommen: Damit sind sie nicht in den Ausländerbeirat gewählt.

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