News aus Oberfranken

Aus Neonazi-„Heldengedenken“ wird Wunsiedler Spendenlauf

Vieles war dieses Jahr anders in Wunsiedel. Knapp unter 200 Neonazis hatten sich zum jährlichen Herbsttermin des Freien Netz Süd – jetzt Partei Der Dritte Weg – versammelt. Doch die Wunsiedler Bürger verwandelten den Trauermarsch mit Unterstützung in „den unfreiwilligsten Spendenlauf Deutschlands“, dessen Erlös an die Aussteigerhilfe Exit-Deutschland ging. Auch an der Strecke protestierten wieder mehr Menschen gegen das makabre Ritual der bayerischen Neonaziszene.

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Neonazis und nicht besorgte Bürger zogen durch Bamberg

Die mit Spannung erwartete Demonstration „BAMBERG WEHRT SICH – Asylmissbrauch? Nein Danke!“ in Bamberg entpuppte sich als Neonazi-Kundgebung mit überregionaler Mobilisierung, der um die 180 Sympathisanten folgten. Etwa 2.000 Menschen demonstrierten gegen den braunen Aufmarsch.

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Bamberg wehrt sich gegen Anti-Flüchtlingsdemo

Hetze gegen Flüchtlinge in Bayern erreicht am Samstag eine neue Stufe. Eine Facebook-Seite ruft zu einer Demonstration „gegen Asylmissbrauch“ nach Bamberg auf. Dahinter steckt mindestens ein organisierter Rechtsextremist. Mehrere Gruppen rufen zu Gegenkundgebungen auf.

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Neonazis kündigen nächste Demonstration in Wunsiedel an

Die neonazistische Kleinstpartei Der Dritte Weg hat heute den Termin für die nächste Demonstration im oberfränkischen Wunsiedel veröffentlicht. Am Samstag, den 15. November, wollen sie wieder durch die Stadt im Fichtelgebirge ziehen. Die Partei setzt damit die Serie von November-Kundgebungen des Freien Netz Süd nahtlos fort.

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