News aus Oberpfalz

Das war’s – Karsten Panzer «schließt» Oberpfälzer NPD für den «Parteiverkehr»

Langsam aber sicher könnte es eng werden für den derzeitigen bayerischen NPD-Landesschef Ralf Ollert, der seit einiger Zeit mit einer regelrechten Austrittswelle bayerischer Neonazis zu kämpfen hat. Nachdem mit Daniel Weigl, Robin Siener und Simon Preisinger bereits drei führende Funktionäre der Oberpfalz-NPD der Partei den Rücken gekehrt haben, zog nun auch der Bezirksgeschäftsführer Karsten Panzer nach und „schließt“ die „Geschäftsstelle“ der NPD-Oberpfalz für den „Parteiverkehr“. Ein Ende der neonazistischen Aktivitäten in der Oberpfalz ist damit jedoch nicht erreicht.

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Oberpfälzer Nazis gründen «Bürgerinitiative Soziale Alternative Oberpfalz»

Nachdem die Neonazi-Kameradschaften in Schwandorf und Regensburg kürzlich bereits ihre Webauftritte zu einem «Nationalen Bündnis Oberpfalz» bündelte, folgt nun eine weitere strukturelle Veränderung. Fortan tritt die Szene in der Oberpfalz unter dem Deckmantel einer sogenannten Bürgerinitiative mit dem zunächst unscheinbaren Titel «Bürgerinitiative Soziale Alternative Oberpfalz» auf und versucht damit «bürgernah und wählbar» zu erscheinen.

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NPD verliert Funktionäre an das „Freie Netz Süd“

Mit einem auf den 7. Mai datierten „Offenen Brief“ an den NPD-Parteivorstand treten die Rechtsextremisten Daniel Weigl, Robin Siener und Simon Preisinger aus der NPD aus.
Bereits vor einigen Wochen hatte das NPD-Bundesvorstandsmitglied Karl Richter (Münchner Stadtrat der rechtsextremen BIA) die Politik des bayerischen Landesverbandes massiv kritisiert.

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Kein Bier für Neonazis: Regensburger Gastwirt lässt rechtsextreme Veranstaltung platzen

Broschüre Regensburger Wirte

Ein engagierter Gastwirt ließ in Regensburg die geplante Veranstaltung eines rechtsextremistischen Vereins platzen. Er war nicht nur nicht bereit, seine Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, sondern informierte auch die Polizei und den örtlichen Gaststättenverband, die weitere Wirte in der Region über das Treiben der Neonazis und ihre Anliegen informierten.

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Freies Netz Süd lud zum Klagelied nach Schwandorf

Neonazi-Aufmarsch in Schwandorf (Foto: Endstation Rechts. Bayern)

Am Sonntag den 18.12.2011 führten Neonazis aus den Reihen des Kameradschaftsnetzwerkes «Freies Netz Süd» (FNS) einen Aufmarsch in Schwandorf durch. Thema war der Verfassungsschutz und die Berichterstattung über die Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) allgemein, sowie die Berichterstattung über die lokale rechte Szene in den lokalen Masenmedien. Mehrere Berichte im «Wochenblatt», der «Mittelbayerische Zeitung» und dem «Neuem Tag» brachten unter anderem Straftaten, Gerichtsverfahren und drohende Verfahren lokaler Neonazi-Aktivisten ans Tageslicht.

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