News aus Oberpfalz

Schuldspruch gegen den Holocaustleugner Richard Williamson bleibt bestehen

Die 4. Strafkammer am Landgericht Regensburg hat mit ihrer heutigen Urteilsverkündung das Urteil gegen den Bischof der Piusbruderschaft, Richard Williamson, wegen Volksverhetzung im Großen und Ganzen bestätigt. Der Bischof war im April 2010 vom Amtsgericht Regensburg wegen des Verstoßes gegen den § 130 III StGB schuldig gesprochen und zu einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen a 100,- Euro verurteilt worden. Gegen das Urteil hatten sowohl Williamson als auch die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.

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Wo es keine Nazis gibt…

Daniel Weigl, NPD

„Rassisten werden hier nicht bedient.“ An rund 100 Kneipen und Gaststätten prangt dieser Aufkleber, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Trotzdem müssen Rassisten, Alt- und Neonazis nicht fürchten, in Regensburg auf dem Trockenen sitzen zu müssen.

Ein Artikel von Stefan Aigner, Regensburg-digital.de

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Amberger Neonazis setzen Vortragsreihe fort – Hitler-Stellvertreter Heß glorifiziert

Laut einer Meldung auf der Internet-Seite der sich nun Nationaler Widerstand (früher Nationale Sozialisten) Amberg nennenden Neonazis in der mittleren Oberpfalz, fand am 27. März 2011 eine weitere Vortragsveranstaltung im Raum Amberg statt. Hauptreferent war der Geschichtsrevisionist Dr. Olaf Rose. In der Vergangenheit durften schon der Rechtsterrorist Peter Naumann über seine gewalttätigen Aktionen in den 1970er und 80er Jahren referieren, ein Überlebender des 1943 versenkten Schlachtschiffes „Scharnhorst“ trat als rechtsextremer Zeitzeuge auf und mit Volker Frings einer der deutschen Teilnehmer der Teheraner «Holocaust-Konferenz».

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Rechte Umtriebe bei Faschingsumzügen

Neonazis aus der Oberpfalz nutzten dieses Jahr die am 6.3. in Schwandorf und Neustadt an der Waldnaab stattfindenden Faschingsumzüge, um ihre rechtsextreme Ideologie zu verbreiteten. Bei beiden Umzügen mischten sich Neonazis in schwarzen Umhängen und mit weißen Masken unter die Feiernden. Dabei trugen sie Transparente mit den Aufschriften „Unser Volk stirbt“ (Schwandorf) und „Die Demokraten bringen uns den Volkstod (Neustadt a.d.W.) während andere Flugblätter an Zuschauer verteilten und die Aktion von außen dokumentierten.

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„Keine Bedienung für Nazis“ in Regensburg geht weiter

Die Initiative „Keine Bedienung für Nazis“ hat am vergangenen Mittwoch den von ihnen entworfenen und von vielen Regensburger Wirten bereits angebrachten Aufkleber „Rassisten werden hier nicht bedient!“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Juni 2010 wurde ein Barkeeper des Bistro „Picasso“ in Regensburg von mehreren Neonazis verprügelt, weil er einer farbigen Mutter mit ihrem Kind einige Tage vorher gegen Pöbeleien von Mitgliedern dieser Gruppe couragiert zur Seite gestanden war.

Daraufhin gründete sich die Initiative „Keine Bedienung für Nazis“. Es wurde eine Erklärung „Die Gastronomie in Regensburg zeigt Zivilcourage gegen Nazis und Rassisten!“ ausgearbeitet und der Öffentlichkeit präsentiert. Bis heute haben mehr als 130 Regensburger Gastronomen die Erklärung unterschrieben!

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