Kategorie Rechtsextremismus

Bayerisches Innenministerium: Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung ist eine «linke Kampfschrift»

Vor kurzem ist die neueste Untersuchung der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) zu „Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010“ unter dem Titel „Die Mitte in der Krise“ erschienen. Das bayerische Innenministerium bezeichnet die Studie in einer Presseerklärung (Pressemitteilung Nr. 108/11) als „linke Kampfschrift gegen liberale und konservative Auffassungen und die hiesige Gesellschaftsordnung“ und unterstellt „Wählerbeschimpfung“. Es sei „geradezu frech“, jedes Jahr wieder diese «Pseudo-Studie» neu «aufzuwärmen» anstatt ihre Methoden «auf den Prüfstand zu stellen».

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Bayerischer Jagdverband macht Werbung für «Junge Freiheit»

Fotomontage: Bayerischer Jagdverband wirbt mit Probeabo der "Jungen Freiheit"

Die neueste Ausgabe von „Jagd in Bayern“ im April zeigt auf der Titelseite einen Hasen mit großen Lauschern.
Noch nichts gehört zu haben scheint allerdings der Bayerische Jagdverband trotz der großen Ohren von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Denn der Mitgliederzeitung des Jagdverbandes liegt dieses Mal eine Hochglanzbroschüre der „Jungen Freiheit“ bei, die mit einem 4-wöchigem kostenlosen Probeabo wirbt.

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Die bayerische NPD fordert Arbeitsdienst für Hartz-IV-Empfänger, Leiharbeiter und Praktikanten

Der Landesverband Bayern der NPD fordert die Einführung eines „Arbeitsdienstes, der eine Beschäftigung aller in den Arbeitsmarkt nicht integrierbaren Deutschen gewährleisten soll“. Dies ist eines der Ergebnisse der Landesklausur der NPD, zu der der Landesvorsitzende Ollert eingeladen hatte und die gemeinsam mit Vertretern der Kameradschaften im Januar in Mittelfranken stattfand.

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Wie fälscht man Geschichte. Münchner Rechtsextremisten in den Fußstapfen eines Geschichtsfälschers.

Am 13.02.2011 fand in den Abendstunden mit dem Fackelmarsch der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) der erste Akt der diesjährigen Auseinandersetzungen um die Bombardierung der Stadt Dresden gegen Ende des II. Weltkrieges statt. Und wieder gehen die Zahlen auseinander. Die Veranstalter sprechen von 2.000 Teilnehmern, während des Marsches wurden „aus verlässlicher Quelle“ 2.500 Teilnehmer getwittert. Die Gegenseite spricht von 1.000 bis 1.600. Die Polizei sagt 1.291.

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NPD: die Mails, das Geld und ein Ordnungsdienst

Mehr als 60.000 interne E-Mails der NPD sind verschiedenen Medien zugespielt worden. Auch welche aus Bayern. In den Mails geht es u. a. um Geld, das verschwunden ist oder gestohlen wurde, um den fehlenden «Ordnungsdienst», den die bayerische NPD nicht zusammenbringt und um einen missglückten Rieger-Gedenkmarsch in Wunsiedel.

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