Kategorie Rechtsextremismus

Die bayerische NPD fordert Arbeitsdienst für Hartz-IV-Empfänger, Leiharbeiter und Praktikanten

Der Landesverband Bayern der NPD fordert die Einführung eines „Arbeitsdienstes, der eine Beschäftigung aller in den Arbeitsmarkt nicht integrierbaren Deutschen gewährleisten soll“. Dies ist eines der Ergebnisse der Landesklausur der NPD, zu der der Landesvorsitzende Ollert eingeladen hatte und die gemeinsam mit Vertretern der Kameradschaften im Januar in Mittelfranken stattfand.

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Wie fälscht man Geschichte. Münchner Rechtsextremisten in den Fußstapfen eines Geschichtsfälschers.

Am 13.02.2011 fand in den Abendstunden mit dem Fackelmarsch der Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) der erste Akt der diesjährigen Auseinandersetzungen um die Bombardierung der Stadt Dresden gegen Ende des II. Weltkrieges statt. Und wieder gehen die Zahlen auseinander. Die Veranstalter sprechen von 2.000 Teilnehmern, während des Marsches wurden „aus verlässlicher Quelle“ 2.500 Teilnehmer getwittert. Die Gegenseite spricht von 1.000 bis 1.600. Die Polizei sagt 1.291.

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NPD: die Mails, das Geld und ein Ordnungsdienst

Mehr als 60.000 interne E-Mails der NPD sind verschiedenen Medien zugespielt worden. Auch welche aus Bayern. In den Mails geht es u. a. um Geld, das verschwunden ist oder gestohlen wurde, um den fehlenden «Ordnungsdienst», den die bayerische NPD nicht zusammenbringt und um einen missglückten Rieger-Gedenkmarsch in Wunsiedel.

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Die „Jungs für’s Grobe“: Nazis als Unternehmer

Erst vor kurzem ging es durch die Medien: ein Unternehmen aus Jamel wurde mit der Sanierung des Kieler Amtsgerichtes beauftragt. Ein Unternehmen, das mit dem Motto „Die Jungs fürs Grobe“ Werbung macht und das dem NPD-Funktionär Sven Krüger gehört. Sven Krüger gehört dem Landesvorstand Mecklenburg-Vorpommern der NPD an, mehr als ein Dutzend Vorstrafen und unzählige Ermittlungsverfahren gehen auf das Konto des Abrissunternehmers, u. a. wegen Landfriedensbruch. Deshalb und weil befürchtet wurde, dass das mit dem Auftrag verdiente Geld in die Finanzierung der Nazi-Szene fließen könnte, wurde der Firma inzwischen der Auftrag entzogen. Grund genug, uns einmal anzuschauen, wie die Situation in Bayern ist.

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Werbung für rechtsextreme „Schüler-CD“ an bayerischen Schulen

Screenshot der CD-ROM Schüler-CD

Unter dem fingierten Absender „Bundesministerium für politische Bildung“ haben bereits einige Schulen und Gymnasien in Bayern per E-Mail Werbung für die rechtsextreme „Schüler-CD“ erhalten. Im Schreiben wird diese CD-ROM als „gemeinnütziges Projekt“ vorgestellt, dass „Schülerinnen und Schülern den spielerischen Umgang mit politischen Ereignissen in diesem Land vermitteln soll“, und von diversen Servern heruntergeladen werden kann.

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