Kategorie Rechtsextremismus

Die „Jungs für’s Grobe“: Nazis als Unternehmer

Erst vor kurzem ging es durch die Medien: ein Unternehmen aus Jamel wurde mit der Sanierung des Kieler Amtsgerichtes beauftragt. Ein Unternehmen, das mit dem Motto „Die Jungs fürs Grobe“ Werbung macht und das dem NPD-Funktionär Sven Krüger gehört. Sven Krüger gehört dem Landesvorstand Mecklenburg-Vorpommern der NPD an, mehr als ein Dutzend Vorstrafen und unzählige Ermittlungsverfahren gehen auf das Konto des Abrissunternehmers, u. a. wegen Landfriedensbruch. Deshalb und weil befürchtet wurde, dass das mit dem Auftrag verdiente Geld in die Finanzierung der Nazi-Szene fließen könnte, wurde der Firma inzwischen der Auftrag entzogen. Grund genug, uns einmal anzuschauen, wie die Situation in Bayern ist.

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Werbung für rechtsextreme „Schüler-CD“ an bayerischen Schulen

Screenshot der CD-ROM Schüler-CD

Unter dem fingierten Absender „Bundesministerium für politische Bildung“ haben bereits einige Schulen und Gymnasien in Bayern per E-Mail Werbung für die rechtsextreme „Schüler-CD“ erhalten. Im Schreiben wird diese CD-ROM als „gemeinnütziges Projekt“ vorgestellt, dass „Schülerinnen und Schülern den spielerischen Umgang mit politischen Ereignissen in diesem Land vermitteln soll“, und von diversen Servern heruntergeladen werden kann.

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Rechtsextremismus im Verein: „Ein Angriff auf die Werte des Sports“

Über 28 Millionen Menschen in Deutschland sind Mitglieder in Sportvereinen. „Wenn ich ein Neonazi wäre – ich würde in den Sportverein gehen“, sagt DFB-Präsident Theo Zwanziger augenzwinkernd. Damit dies aber nicht unerkannt und unwidersprochen geschieht, engagieren sich Sportverbände und Politiker in der Kampagne „Sport + Politik verein(t) gegen Rechtsextremismus“, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.
Mit freundlicher Genehmigung übernommen vom „Netz gegen Nazis.

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