News aus Unterfranken

„Dresden“ zieht in Würzburg nicht

Am Ende waren es doch nur etwa 150 Neonazis, die mit Pyrotechnik und Laienschauspiel den Luftangriff auf Dresden zu instrumentalisieren suchten. Die Splitter-Partei Dritter Weg hatte unter dem Motto «Ein Licht für Dresden» nach Würzburg mobilisiert. Ihnen entgegen standen 2.500 Gegendemonstranten von bürgerlicher Mitte bis Antifa.

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AfD BayernJüngste Gewalttaten in Bayern: Kaum öffentlicher Zuspruch für Instrumentalisierungsversuch durch AfD

Nach Nizza und der Axtattacke von Würzburg, unter dem Eindruck von München und noch vor Ansbach versuchte die AfD Bayern mit einer öffentlichen Veranstaltung politisches Kapital aus den jüngsten Ereignissen zu ziehen. Die Partei vermied einen offenen Schulterschluss mit bekannten Neonazis, offenbarte aber einige Einblicke in ihre Denkweisen. Nur etwa 80 Anhänger folgten dem Aufruf.

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Während PolizeikontrolleUnterfranken: Rechtes Paar verletzt Polizisten

Am Freitagnachmittag ging das ältere Duo im Rahmen einer Verkehrskontrolle unvermittelt auf die Beamten los und verletzte zwei von ihnen. Die 67- und 52jährigen Angreifer, die der rechten Szene zugeordnet werden, befinden sich in Haft. Ob sie zu einer später am Tag im Landkreis Schweinfurt abgehaltenen Veranstaltung wollten, ist unklar.

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Rechtsaußen Höcke in SchweinfurtAfD stänkerte, aber Schüler-Kundgebung gegen Rassismus rechtens

Schüler der Schweinfurter Schulen durften für eine Mahnwache gegen Rassismus werben. Das entschied die Schulaufsicht. Die lokale AfD hatte am selben Tag eine Demonstration mit Rechtsaußen Björn Höcke durchgeführt und sah sich durch die Veranstaltung angriffen. Sie selber zog mit NPD-Beteiligung unter der Parole durch die Straßen, mit der die Neonazis der Partei Der Dritte Weg politische Gegner zum Verlassen des Landes aufgefordert hatten.

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