Schlagwort Bayreuth

Zwischen Kerwagaudi und Geschichtsklitterung – extrem rechte Philosophie einer Bayreuther Musikgruppe

Red Balloon, eine Band mit zwei Musikern, die im Bayreuther Raum immer wieder für Festveranstaltungen mit ihrem Programm aus Schlagern und Kerwamusik gebucht werden. Die beiden Musiker sind seit vielen Jahren aktiv und haben neben „Red Balloon“ auch andere Musik-Projekte gemacht.
Was jetzt ans Tageslicht kam, stimmt nachdenklich. Denn der Musiker Heinz Rauh wirbt auf der Homepage von Red Balloon nicht nur für seine Band, sondern auch für extrem rechtes, antisemitisches und rassistisches Gedankengut und betreibt Geschichtsrevisionismus.

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«Deutschlandreise» der NPD in Bayern — ein Rückblick

Im Rahmen ihrer „Deutschlandreise“ war die NPD in der letzten Woche auch in Bayern unterwegs. Wie schon in den anderen Bundesländern war die Kundgebungsserie offensichtlich nicht dazu gedacht, die Öffentlichkeit zu erreichen, sondern der Zweck bestand allein in der Provokation durch diese Auftritte. Nirgends mobilisierte die NPD ihre Anhänger, überall bestanden bei der NPD die Kundgebungsteilnehmer nur aus den Besatzungen des mit Parolen gegen Einwanderung und gegen den Euro versehenen Lkw und des Begleit-VW-Busses. Wechselnde Redner aus dem jeweiligen Landesverband der NPD ergänzten die Mannschaft und verbreiteten die rassistischen und nationalistischen Parolen auf leeren Plätzen.

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„Bayerntour“ des Freien Netz Süd stieß auf Widerstand

Für den 31. März waren bayernweit zahlreiche Naziveranstaltungen angekündigt: das rechtsextreme „Lesertreffen“ in Pommersfelden, ein „Liederabend“ der NPD in Murnau, eine Veranstaltung des ehemaligen Wehrsportlers Hoffmann in Ermreuth sowie Demonstrationen des Freien Netz Süd in Schwandorf, Pegnitz und Hof. Zusätzlich marschierte das FNS auch in Deggendorf und Bayreuth auf, hier wurden die Anmeldungen der Naziveranstaltungen von den Stadtverwaltungen im Vorfeld verschwiegen.

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Bayreuth: Dummheit oder Naivität?

Es ist ausdrücklich zu begrüßen, wenn sich eine Stadt gegen das massive Auftreten von Nazis wehrt. Viel zu oft geschieht das nicht, wird versucht, Aktivitäten der Nazis zu verschweigen und zu ignorieren. Nachdem seit einiger Zeit eine so genannte „Aktionsgruppe Bayreuth“, die dem „Freien Netz Süd“ zuzurechnen ist, aktiv ist und vor allem durch massive Flugblattverteilungen in die Briefkästen auffällt, muss etwas dagegen unternommen werden. Nur: das sollte nicht wie im Fall der Stadt Bayreuth dazu führen, dass den Nazis die Adressen ihrer politischen Gegner frei Haus geliefert werden!

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Bayreuth: Die Junge Union, die Burschenschaft und die „Junge Freiheit“

Zum Thema „Das linke Netz“ referierte Felix Krautkrämer von der rechten Zeitschrift „Junge Freiheit“ letzten Freitag bei der „Burschenschaft Thessalia“ in Bayreuth. Er beklagte das „Zusammenspiel“ der Bundeszentrale für Politische Bildung bis hin zur „linksextremen Szene“ im „Kampf gegen Rechts“ und forderte, antifaschistischen Projekten den „Geldhahn“ abzudrehen. Sprecher der Burschenschaft Thessalia, die diese Veranstaltung organisierte, ist Julian Hofmann, der auch in der CSU-Jugendorganisation „Junge Union“ aktiv ist.

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