Schlagwort Freies Netz Süd

Landshut zeigte den Nazis: Ihr seid hier unerwünscht!

Ein eindrucksvolles Zeichen gegen nationalsozialistisches Gedankengut und Rechtsextremismus setzten rund 2000 Demonstranten, die erschienen waren, um gegen den angekündigten Naziaufmarsch «Flagge und Gesicht» zu zeigen. Der Naziaufmarsch wurde wiederholt blockiert, musste auf andere Strecken ausweichen und erreichte den vorgesehenen Ort der Abschlusskundgebung nicht. Aufgerufen zur Nazi-Demonstration hatte das rechtsextreme „Nationale Bündnis Niederbayern (NBN)“. Bereits im Vorfeld kündigte das „NBN“ auf seiner Internetseite an, sie würden zukünftig „noch ‚dreister’ in Erscheinung treten, als sich das mancher von Polizei und Gutmenschenmafia in Landshut bisher vorstellen konnte.”

Fürth: „Gegen Naziterror – Gib Nazis keine Chance“

Vor einer Woche marschierten rund 100 Neonazis der militanten Nazikameradschaft „Freies Netz Süd“ durch Fürth. In der Nacht vorher hatten sie diese Demonstration mit einer „Eilanmeldung“ angemeldet, die von der Fürther Polizei auch genehmigt wurde: In einem Bericht über den Aufmarsch loben die Nazis das äußerst unkomplizierte Vorgehen der örtlichen Polizei. Nur wenige Stunden nachdem der braune Mob durch die Fürther Innenstadt gezogen ist, wurde der antifaschistische Infoladen Benario in Fürth angegriffen. Die Faschisten zerstörten einen Rollladen und eine Schaufensterscheibe. Es entstand ein Sachschaden von über 2500 €. Der Übergriff stellt den fünften Anschlag von Neonazis innerhalb von drei Monaten in der Region dar und wirft einige Fragen auf.

Ersatz für Dresden: Nazidemo in Fürth

Mit dabei: die Jugendorganisation der NPD

Mit einer „Eilanmeldung“ haben lt. Polizei letzte Nacht Vertreter des „Freien Netz Süd (FNS)“ eine Ersatzdemonstration für Dresden in Fürth angemeldet. Etwa 60 – 100 Nazis folgten dem Aufruf und versammelten sich an der Stadthalle, um dann durch die Fürther Innenstadt zu laufen.

Halsbach: „Frei Räume“ für Nazis

Screenshot FNS

Ein Nazikonzert in Halsbach (Landkreis Altötting) im ehemaligen Gasthof Gruber, eine Vereinsgründung, um dieses Konzert durchführen zu können, ein abgebrannter Nazitreffpunkt und eine Kundgebung der „Jungen Nationaldemokraten“ in Forchheim – das waren die Meldungen nur eines Wochenendes.

München: Rassistischer Angriff auf Taxifahrer

Freies Netz Süd: Schlagstöcke oder Fahnen?

Zuerst marschierte Stephan W. aus Neubiberg beim Naziaufmarsch des „Freien Netz Süd“ am Samstag in München mit und trug dabei einen mit schwarzem Fahnentuch getarnten Schlagstock. In der darauffolgenden Nacht griff er dann aus rassistischen Gründen einen Taxifahrer an.