Schlagwort Freies Netz Süd

«Geil war’s!» – Braunes Haus auf Tour: Obermenzinger Nazis randalieren in Aachen

In Aachen haben am vergangenen Samstag 15 Neonazis eine Demonstration der Linksjugend angegriffen, die den unzähligen, auf tragische Weise verstorbenen Flüchtlingen von Lampedusa gewidmet war. Die Polizei Aachen nahm fünf rechtsextreme Personen, davon vier „aus dem süddeutschen Raum“ in Gewahrsam. Es handelt sich Insiderinformationen zufolge bei den Angreifern um die Bewohner der Nazi-WG in Obermenzing und deren Umfeld aus Berchtesgaden, Freilassing und dem benachbarten Österreich.

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Spontan-Demo des FNS in Fürth wird zum Flop!

Spontan haben am Samstagabend in Fürth rund 25 Neonazis mit einer Demonstration ihre Solidarität mit der neofaschistischen „Goldenen Morgenröte“ aus Griechenland zum Ausdruck gebracht. Obwohl die rechte Demonstration erst eine Stunde vor Beginn bekannt geworden ist, fanden sich kurzfristig über 150 Gegendemonstrant/innen ein.

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Keine Blumen für Stürzenberger, kein Feuer in Obermenzing: Selbstmitleid mit System – die rechte Opferrolle

In der Münchner Neonaziszene tummeln sich verurteilte Terroristen, mutmaßliche Unterstützer des NSU und anderer rechtsterroristischer Organisationen. Erst vor Kurzem richtete sich eine noch immer ungeklärte Serie von kleineren, aber durchaus brisanten Anschlägen gegen Menschen, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzen. Doch zwei verdrehte Randnotizen, die die Szene – mehr oder weniger geschickt – zu Staatsakten stilisiert hat, sollen das Bild wieder zurechtrücken: „Gewaltbereite Muslime und Linksextremisten“ vereint mit „dem Staat“ gegen die geborenen Opfer von Rechtsaußen.

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Konkurrenz am rechten Rand: NPD-Kreistagsmitglied gründet eigene Partei

Die extreme Rechte spaltet sich weiter auf. Ende September gründete sich in Heidelberg die neue Partei „Der III. Weg“. Die programmatischen Ähnlichkeiten zur NPD sind nur auf den ersten Blick verwirrend, führt die Splittergruppierung doch der NPD-Kommunalpolitiker Klaus Armstroff aus Rheinland-Pfalz.

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Wegen Drohung mit dem Volksgerichtshof: Rechtsextremist Martin Wiese muss ins Gefängnis

Lange währte seine Freiheit nicht nach dem mehrjährigen Gefängnisaufenthalt wegen eines geplanten Bombenanschlags. Heute fand in Würzburg die Berufungsverhandlung gegen Martin Wiese (Freies Netz Süd) wegen Volksverhetzung, Bedrohung und Tragen von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen statt. Mit Todesurteilen durch einen «Volksgerichtshof» hatte er Journalisten gedroht. Das Verurteilung durch das Amtsgericht Gemünden wurde damit bestätigt, Martin Wiese muss wieder in den Knast: für ein Jahr und drei Monate.

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