Schlagwort Gaststätten

„Keine Bedienung für Nazis“ in Regensburg geht weiter

Die Initiative „Keine Bedienung für Nazis“ hat am vergangenen Mittwoch den von ihnen entworfenen und von vielen Regensburger Wirten bereits angebrachten Aufkleber „Rassisten werden hier nicht bedient!“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Juni 2010 wurde ein Barkeeper des Bistro „Picasso“ in Regensburg von mehreren Neonazis verprügelt, weil er einer farbigen Mutter mit ihrem Kind einige Tage vorher gegen Pöbeleien von Mitgliedern dieser Gruppe couragiert zur Seite gestanden war.

Daraufhin gründete sich die Initiative „Keine Bedienung für Nazis“. Es wurde eine Erklärung „Die Gastronomie in Regensburg zeigt Zivilcourage gegen Nazis und Rassisten!“ ausgearbeitet und der Öffentlichkeit präsentiert. Bis heute haben mehr als 130 Regensburger Gastronomen die Erklärung unterschrieben!

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Nazi-Treffpunkte in Fürth

Mit Demonstrationen in der Fußgängerzone und am Grünen Markt wurde letzten Samstag in Fürth auf zwei Nazi-Treffpunkte aufmerksam gemacht.
In den Gaststätten, dem „Mosquito“ und der „Gaststätte Florysche Restauration“, treffen sich regelmäßig Mitglieder und Anhänger des „Freien Netz Süd“ (FNS).

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Kein Platz für Neonazis in Fürther Gaststätten

Das Beispiel der Regensburger Gastwirte mit ihrer Aktion «Keine Bedienung für Nazis» macht Schule. Auch die Stadt Fürth will auf die Fürther Gastwirte einwirken, dass keine Räumlichkeiten für Nazitreffen und -veranstaltungen mehr zur Verfügung gestellt werden. Der Antrag wurde im Stadtrat von der SPD gestellt, Fraktionschef Sepp Körbl zu einem unmittelbar neben dem Rathaus gelegenen Nazitreffpunkt: «Ich wohne am Brennpunkt und erlebe alles hautnah mit».

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