Schlagwort Kameradschaften

Freies Netz Süd orientiert sich weiter Richtung neonazistischer Kleinstpartei

Die Demonstration in Wunsiedel, von der Szene „Heldengedenken“ genannt, brachte eine weitere Entwicklung ans Tageslicht. Das Freie Netz Süd (FNS) bekannte sich zum wahrscheinlich ersten Mal im „real life“ zur neonazistischen Kleinstpartei „Der Dritte Weg“. Die Führungsfiguren könnten damit schon die Plattform für die Zeit nach einem eventuellen Verbot des FNS gefunden haben.

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NPD-Tour durch München verkommt zum Desaster

An insgesamt sieben Orten in München wollte die NPD-Tarnorganisation „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) am Samstag, den 29. September, Kundgebungen abhalten. Doch die Fahrt durch die bayerische Landeshauptstadt verkam für die rund 11 Neonazis zu einem Desaster. Überall wo sie auftauchten, wurden sie lautstark übertönt, behindert und an einer Stelle sogar annähernd zwei Stunden blockiert.

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Hirschaid: Gründung des „JN-Stützpunktes Franken/Oberpfalz“

Screenshot Logo JN

Nachdem der von der NPD geplante „Kongress“ ihrer seit 2008 in Bayern nicht mehr existenten Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ in einem Gymnasium in Landshut durch zwei Gerichtsinstanzen verhindert wurde, trafen sich die Rechtsextremisten am 7. Januar konspirativ in Hirschaid im Landkreis Bamberg. Dort wurde unter Beteiligung verschiedener „Kameradschaften“ der „JN-Stützpunkt Franken/Oberpfalz“ gegründet, Vorsitzender ist Sven Diem.

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Bewegung im braunen Sumpf

Sie hatten sich einen Ort außerhalb der Stadt gesucht, zwischen Wiesen und Feldern, wo es außer einer Gärtnerei keine Nachbarn gibt, die Anstoß nehmen könnten an einer Freiluft-Party am Samstagabend. Einige Seen und Tümpel haben die Moosinninger am Ortsrand, Feiern finden hier öfter statt. Am vergangenen Samstag jedoch traf sich in der Nähe eines Fischweihers eine dubiose Gruppe: An die 40 Neonazis folgten einer Einladung zum «Wiegenfest oberbayerischer Kameraden». Per Flugblatt war für das Treffen geworben worden, ein Lorbeerkranz, zwei gekreuzte Dolche sind auf dem Flyer abgebildet, der aufruft zur Feier unter dem Motto: «Einer für alle und alle für einen». Mit Musketier-Romantik hat das allerdings wenig zu tun. Eher mit Nazi-Nostalgie. Und für die Logistik sorgte ein alter Bekannter der Sicherheitsbehörden: Martin Wiese.

ein Bericht der Süddeutschen Zeitung von F. Obermaier und M. Maier-Albang

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