Schlagwort Norman Bordin

Paulchen-Panther-Lied: An Geschmacklosigkeit nicht zu übertreffen, aber nicht strafbar.

Mit Freisprüchen endete am Dienstag, den 2. Januar 2013 vor dem Amtsgericht München der Prozess gegen Norman Bordin und einen weiteren Mitangeklagten. Beiden wurde die Billigung von Straftaten nach § 140 II StGB vorgeworfen. Auf einer von ihm verantworteten Demonstration im Januar 2012 hatte der Mitangeklagte die im Video des NSU verwendete Melodie der Comicfigur Paulchen Panther abgespielt. Eine abschließende rechtliche Bewertung ist mit dem Freispruch aber nicht verbunden, vielmehr kommt es auf die Begleitumstände an, die in diesem Fall für die Rechtsextremisten sprachen.

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Sachverständige im Bayerischen NSU-Untersuchungsausschuss: „Bekennerschreiben sind zu unterlassen“

Am Dienstag den 27.11.2012 hatte sich der NSU-Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags externe Sachverständige geladen. Dabei präsentierten die Politikwissenschaftler Dr. Steffen Kailitz (TU Chemnitz), Hajo Funke (FU Berlin) und die als Rechtsextremismusexpertin anerkannte freie Journalistin Andrea Röpke ihre Einschätzung zur Entstehung des NSU und gaben Stellungnahmen zu den Fragen des Ausschusses ab. Bei den anwesenden Landtagsabgeordneten dürfte dabei die Frustration über die eigenen Sicherheitsbehörden erneut gestiegen sein.

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Kein Bier für Neonazis: Regensburger Gastwirt lässt rechtsextreme Veranstaltung platzen

Broschüre Regensburger Wirte

Ein engagierter Gastwirt ließ in Regensburg die geplante Veranstaltung eines rechtsextremistischen Vereins platzen. Er war nicht nur nicht bereit, seine Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen, sondern informierte auch die Polizei und den örtlichen Gaststättenverband, die weitere Wirte in der Region über das Treiben der Neonazis und ihre Anliegen informierten.

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Halsbach: „Frei Räume“ für Nazis

Screenshot FNS

Ein Nazikonzert in Halsbach (Landkreis Altötting) im ehemaligen Gasthof Gruber, eine Vereinsgründung, um dieses Konzert durchführen zu können, ein abgebrannter Nazitreffpunkt und eine Kundgebung der „Jungen Nationaldemokraten“ in Forchheim – das waren die Meldungen nur eines Wochenendes.

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Freies Netz Süd: Schlagstöcke und „Paulchen Panther“

Etwa 90 Nazis vom «Freien Netz Süd» marschierten am Samstag in München auf, um gegen das alternative „Kafe Marat“ zu demonstrieren und „Freiräume für nationale Jugendliche“ zu fordern. Ein Teil der Demonstrationsteilnehmer unterstrich diese Forderung dadurch, dass – wie Fotos eindeutig beweisen – Schlagstöcke mitgeführt wurden.

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