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9. März 1933, Nürnberg: Der Nazi-Überfall auf die „Fränkische Tagespost“

Am 9. März 1933 wurde die „Fränkische Tagespost“ verboten, das Verlagsgebäude von den Nazis besetzt und die Einrichtung zerstört.
Das heutige SPD-Haus in der Nürnberger Karl-Bröger-Straße war von 1930 bis zum Machtantritt der Nationalsozialisten Sitz der sozialdemokratischen Zeitung „Fränkische Tagespost“. Für die Redaktion waren in den Jahren ihres Bestehens zahlreiche bedeutende Sozialdemokraten tätig, darunter Karl Grillenberger, Kurt Eisner, Philipp Scheidemann und Adolf Braun.
Bereits sehr frühzeitig engagierte sich die «Fränkische Tagespost» gegen den erstarkenden Nationalsozialismus, widmete der Berichterstattung über rechte Umtriebe eine eigene Seite.

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Griechische Nazipartei in Nürnberg aktiv

Wie verschiedene Medien, darunter die Nürnberger Nachrichten und der Spiegel, sowie das Nürnberger „Bündnis Nazistopp“ berichten, haben die Nazis der «Chrysi Avgi/Goldenen Morgenröte», einer griechischen Neonazi-Partei, bereits im letzten Jahr begonnen, eine Parteizelle in Nürnberg aufzubauen. Inzwischen soll eine erste Tagung von Chrysi-Avgi-Aktivisten in Nürnberg stattgefunden haben.

Aktualisiert am 6. Februar 2013

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«Ein rassistischer Tathintergrund konnte schnell ausgeschlossen werden»

Wieso scheiterten die Ermittlungen zu den fünf NSU-Morden in Bayern? Dieser Frage ging der NSU-Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags in seiner Sitzung am Dienstag, den 22. Januar, nach. Außerdem gewährte ein Coburger Staatschutzbeamte Einblicke in seine Arbeit und den Umgang mit den Neonazis Tino Brandt (Thüringen) und Kai Dalek.

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Nürnberg: «Tiroler Höhe» als zentraler Nazitreff und Kristallisationspunkt der extrem rechten Szene der 1990er Jahre

Dass die Mörder des „Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)“ Kontakte zu Nazis in Nürnberg gehabt haben müssen, wird von Beobachtern der Naziszene schon länger vermutet. Nun hat aber das „Nürnberger Bündnis Nazistopp“ bei einer Pressekonferenz am 14. Dezember Dokumente vorgelegt, die den Verdacht erhärten, dass die Nürnberger NPD schon in den 90er Jahren Kontakte zu gewaltbereiten Nazis aus dem „Thüringer Heimatschutz“ gehabt hat, der Gruppierung, aus der der NSU hervorging.

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