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Halbtot nach „Thor Steinar“-Spruch – Revision nach Nürnberger Urteil – BGH muss entscheiden

Nachdem der bekennende Rechtsextremist Peter R. am 1. März vor dem Landgericht Nürnberg zu fünfeinhalb Jahren Haft wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt worden war, haben Staatsanwaltschaft, Verteidigung und Nebenkläger Revision eingelegt. Der Fall muss nun vor dem Bundesgerichtshof (BGH) neu verhandelt werden. Peter R. hatte im April 2010 einen jungen Mann halbtot geschlagen, nachdem dieser eine abfällige Bemerkung über die „Thor Steinar“-Bauchtasche der Freundin des Neonazis gemacht hatte.

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Nürnberger Nazischläger muss für 5 Jahre und 6 Monate ins Gefängnis

Vor einem nazifreien Zuschauerraum fand heute der letzte Verhandlungstag gegen Peter R. statt. Das Gericht verurteilte ihn wegen schwerer Körperverletzung zu fünfeinhalb Jahren Gefängnis. In seiner Begründung machte der Richter deutlich, dass die Tat – entgegen dem Plädoyer des Verteidigers – sehr wohl einen politischen, rechtsextremen Hintergrund hatte und dass gerade in einer Stadt mit der Vergangenheit wie Nürnberg so eine Tat nicht geduldet werden kann.

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Nürnberg: Teilgeständnis des Nazi-Schlägers

Heute fand die erste Verhandlung gegen Peter R. im historischen Saal 600 des Nürnberger Amtsgerichts statt. Er ist wegen versuchten Totschlag und gefährlicher Körperverletzung angeklagt, weil er im April 2010 einen deutsch-kurdischen Jugendlichen fast totgeschlagen haben soll. Das Opfer musste mehrmals wiederbelebt werden und lag lange Zeit auf der Intensivstation und ist nach mehreren Operationen immer noch gehbehindert. Auslöser für die Tat waren kritische Äußerungen des Opfers über die „Thor-Steinar“-Tasche der Freundin des Schlägers.

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Nürnberg: Rechtsextremer Stadtrat erneut vor Gericht

Am 10. Februar muss Sebastian Schmaus, Stadtrat der NPD-Tarnliste „Bürgerinitiative Ausländerstopp“, wieder einmal vor Gericht erscheinen. Angeklagt ist er wegen der Verteilung von Flugblättern mit strafbarem Inhalt, vorgeworfen wird ihm „Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole“. Die Verhandlung findet am Donnerstag um 10.15 Uhr im Saal 26 des Nürnberger Amtsgerichtes statt.

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Abschied tut manchmal gar nicht weh…

Nach über zweijähriger Kampagne gegen «Tønsberg» konnte am 7. Januar endlich gefeiert werden. Am Tag zuvor wurde der Laden, in dem die bei Nazis beliebte Bekleidungsmarke «Thor Steinar» verkauft wurde, ausgeräumt, die Polizei begleitete den Umzugs-Lkw noch bis zur Stadtgrenze.

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