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Schwaben und Oberbayern: Nazi-Propaganda-Tour stieß auf Widerstand

Wie bereits im letzten Jahr organisierten die Nazis des „Freien Netz Süd“ eine Mobilisierungskampagne für ihre geplante 1.-Mai-Demonstration, die in diesem Jahr in Würzburg stattfinden soll. Während sie 2012 eine Tour durch Ostbayern organisierten, die in Hof endete, fanden dieses Mal am 30. März zwei Serien von Kundgebungen statt: einmal in Oberbayern sowie Schwaben und eine Tour in Franken.
Überall trafen die Nazis auf Widerstand, zahlreiche Menschen gingen gegen die braune Propaganda auf die Straße, teilweise fanden erfolgreiche Blockaden der Naziaufmärsche statt.
Hier unser Bericht aus Schwabmünchen, Augsburg und München:

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Landtagsabgeordneter Florian Ritter: Die demokratische Öffentlichkeit hat ein Recht auf Information über rechtsradikale Aktivitäten

«Wenn Feinde der Demokratie durch bayerische Städte ziehen, dann hat die demokratische Öffentlichkeit ein Recht auf Information!», kommentiert Florian Ritter, Fachsprecher der SPD-Fraktion zur Bekämpfung des Rechtsextremismus, die Vorfälle am vergangenen Wochenende. In Augsburg und Landsberg hatten Rechtsextremisten Kundgebungen abgehalten, ohne dass die Öffentlichkeit davon in Kenntnis gesetzt wurde. Hintergrund war dabei offenbar, dass Gegendemonstrationen verhindert werden sollten.

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Blutiges Wochenende: Zwei fremdenfeindliche Übergriffe in München

Am Wochenende kam es nach Auskunft der Polizei gleich zu zwei fremdenfeindlich motivierten Übergriffen in München. Zunächst verprügelte ein 53-jähriger Mann einen Kosovaren, später bedrohte ein selbsternannter Rechtsextremist einen Italiener mit einem Messer und griff im weiteren Verlauf das herbeigerufene Sicherheitspersonal an.

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«Jagdstaffel» – eine militante «Bruderschaft»

Die gewaltbereiten Mitglieder der Neonazi-Kameradschaft „Jagdstaffel D.S.T.“ im oberbayerischen Geretsried (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) sind „großteils strafrechtlich bereits in Erscheinung getreten“, so das bayerische Innenministerium. Weitere Informationen über diese Gruppierung, die auch Kontakte zu dem in Deutschland verbotenen Nazinetzwerk «Blood & Honour» hat, sind aber vom Innenministerium nicht zu erhalten, es handle sich um «geheimhaltungsbedürftige Vorgänge».
«blick nach rechts» und die «Süddeutsche Zeitung» berichteten über diese Organisation.

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