Schlagwort Ralf Ollert

Nürnberg: «Tiroler Höhe» als zentraler Nazitreff und Kristallisationspunkt der extrem rechten Szene der 1990er Jahre

Dass die Mörder des „Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)“ Kontakte zu Nazis in Nürnberg gehabt haben müssen, wird von Beobachtern der Naziszene schon länger vermutet. Nun hat aber das „Nürnberger Bündnis Nazistopp“ bei einer Pressekonferenz am 14. Dezember Dokumente vorgelegt, die den Verdacht erhärten, dass die Nürnberger NPD schon in den 90er Jahren Kontakte zu gewaltbereiten Nazis aus dem „Thüringer Heimatschutz“ gehabt hat, der Gruppierung, aus der der NSU hervorging.

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NPD Bayern: Karl Richter löst Ralf Ollert ab – eine Einschätzung

Die bayerische NPD hat es trotz aller juristischen Schwierigkeiten am Samstag geschafft, einen Landesparteitag mit Neuwahlen abzuhalten. Im Beisein von Holger Apfel wurde wie erwartet der stellvertretende Bundesvorsitzende der NPD, Karl Richter zum neuen Vorsitzenden gewählt. Personell ändert sich sonst wenig.
Eine Einschätzung, was das bedeuten könnte.

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Keine Versicherung: Bayern-NPD ohne Landesparteitag

Bundesvize Karl Richter will auf dem anstehenden NPD-Landesparteitag in Bayern das Ruder übernehmen, doch scheint es an einer Lokalität zu scheitern. Ein Gericht hat entschieden, dass die Gemeinde Günzburg keinen Raum zur Verfügung stellen muss. Ein Täuschungsversuch der NPD lief ins Leere.

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NPD will Landesparteitag in Günzburg abhalten

Schon seit längerem ist bekannt, dass im Herbst ein Landesparteitag der bayerischen NPD stattfinden soll. Ollert will – oder muss? – auf diesem Parteitag den Vorsitz an Karl Richter, Stadtrat der rechtsextremen «Bürgerinitiative Ausländerstopp» in München, abgeben. Schwierig gestaltet sich aber für die rechtsextreme NPD die Suche nach geeigneten Räumen.

aktualisiert am 20.11.2012

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NPD-Tour durch München verkommt zum Desaster

An insgesamt sieben Orten in München wollte die NPD-Tarnorganisation „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ (BIA) am Samstag, den 29. September, Kundgebungen abhalten. Doch die Fahrt durch die bayerische Landeshauptstadt verkam für die rund 11 Neonazis zu einem Desaster. Überall wo sie auftauchten, wurden sie lautstark übertönt, behindert und an einer Stelle sogar annähernd zwei Stunden blockiert.

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