Schlagwort Ralf Ollert

Schwarzach: Mit Traktoren gegen den Nazi-Frankentag

Mit einem bunten Fest protestierten die Bürger/innen Schwarzachs zusammen mit den Anwohner/innen der umliegenden Gemeinden und Städte am Samstag, den 8. September, gegen den „Nationalen Frankentag“ des „Freien Netzes Süd“. Während ein ganzer Ort für Demokratie, Toleranz und Vielfalt auf die Straße ging, feierten etwa 150 Neonazis nicht weit entfernt auf einer von ihnen gemieteten Wiese ihren Hass.
Und in Rottenbach im Landkreis Coburg veranstaltete zur gleichen Zeit die NPD ein Sommerfest und gründete in diesem Rahmen den „Stützpunkt Oberfranken der Jungen Nationaldemokraten“ – mit „Vereidigung“ der neuen Mitglieder.

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Bayerische NPD: Desolate Lage, schlechte personelle Aufstellung

Drei Tage lang tourte die NPD durch sechs bayerische Städte und verkaufte dies anschließend selbstredend als Erfolg – doch auch die rechtsextreme Partei müsste erkannt haben, dass es das auf keinen Fall war. Viel eher offenbarte die Deutschlandfahrt der NPD durch Bayern den desolaten Zustand des Landesverbands und die schlechte personelle Aufstellung der neonazistischen Partei.

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Das war’s – Karsten Panzer «schließt» Oberpfälzer NPD für den «Parteiverkehr»

Langsam aber sicher könnte es eng werden für den derzeitigen bayerischen NPD-Landesschef Ralf Ollert, der seit einiger Zeit mit einer regelrechten Austrittswelle bayerischer Neonazis zu kämpfen hat. Nachdem mit Daniel W., Robin Siener und Simon Preisinger bereits drei führende Funktionäre der Oberpfalz-NPD der Partei den Rücken gekehrt haben, zog nun auch der Bezirksgeschäftsführer Karsten Panzer nach und „schließt“ die „Geschäftsstelle“ der NPD-Oberpfalz für den „Parteiverkehr“. Ein Ende der neonazistischen Aktivitäten in der Oberpfalz ist damit jedoch nicht erreicht.

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NPD Bayern: Ollert am Ende?

In der Kritik der bayerischen Neonazi-Kameradschaften: NPD-Landeschef Ollert

Seit der Aufdeckung der Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergrund“ bemüht sich der bayerische NPD-Vorsitzende Ralf Ollert noch mehr die vom Bundesvorsitzenden seiner Partei Holger Apfel propagierte „seriöse Radikalität“ umzusetzen. Er distanziert sich insbesondere von den im „Freien Netz Süd“ zusammengeschlossenen Kameradschaften und will mit ihnen nicht mehr zusammen arbeiten. Das hat jetzt seinen Stellvertreter Karl Richter (Bundesvorstandsmitglied der NPD und Stadtrat der „Bürgerinitiative Ausländerstopp“ in München) auf den Plan gerufen.

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Weißenburg: Niederlage für die NPD

Mehr als 300 Menschen stellten sich den 30 Nazis der NPD-Jugendorganisation entgegen, zeigten ihnen, dass sie in Weißenburg unerwünscht sind. Ein breites Bündnis hatte zu dem Protest aufgerufen, Gewerkschafter und Mitglieder verschiedener Parteien bis hin zum Oberbürgermeister standen den Nazis gegenüber. Den lautstarken Protest konnten diese nicht mehr übertönen.

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