Schlagwort Rechtspopulismus

Neuhausen-Nymphenburg steht auf: Festival „Für ein friedliches Miteinander“ am 27.07.2013 in München

Derzeit vergeht kein Wochenende, an welchem nicht mindestens eine extrem rechte Organisation auf den Plätzen der Landeshauptstadt über Stunden hinweg Präsenz zeigt. Auch der Rotkreuzplatz im Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg ist regelmäßig betroffen – nicht aber am 27. Juli: Für diesen Tag haben lokale Initiativen ein Kulturfest dort angemeldet – und stoßen damit auf breite Zustimmung auch außerhalb des Bezirkes. Das Programm ist vielfältig: Livemusik, Referenten, Infostände. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Christian Ude übernommen. Veranstalter und Unterstützer haben am 17. Juli, zehn Tage vor dem Festival, zu einer Pressekonferenz geladen und klären über Hintergründe und Programm der Veranstaltung auf.

Ein Beitrag von Felix Benneckenstein, Aussteigerhilfe Bayern

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Blamage in München. Pro Deutschland am Boden

Plakat von PRO Deutschland am Boden.

Als der Stellv. Kreisvorsitzende der islamfeindlichen Gruppierung «Pro Deutschland» Uwe Görler am Goetheplatz die Teilnehmer begrüßte und sich für das Kommen bedankte, stockte er bei dem Wörtchen «zahlreich». Zuschauer und auch Polizisten mussten schmunzeln. Zu sehr wich die vorher auf dem Computer erstellte Begrüßung von der Situation vor Ort ab. Gerade einmal 25 Sympathisanten waren dem Aufruf gefolgt. Im Schlepptau hatte man zudem etwa 10 Anhänger der NPD, von denen man sich abzugrenzen suchte. Dies erwies sich aber vornehmlich als Show der Funktionäre.

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„Man wird doch noch….

…sagen dürfen, dass…“ Ein Satz, mit dem dann gerne so genannte „politisch unkorrekte Wahrheiten“ eingeleitet werden, die man angeblich nicht äußern dürfe, die aber trotzdem ungehindert täglich über viele Medien und im Internet Verbreitung finden. Meist handelt es sich dann um ausländerfeindliche, rassistische und islamfeindliche Parolen, seit einiger Zeit ergänzt durch gegen die EU und den Euro gerichtete Parolen.

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«Gezielte Gewalt» und «taktische Zurückhaltung» – Interview mit «Störungsmelder» Johannes Radke

Verbote in der Kameradschaftsszene, rechtsextreme «Labelwechsel» und der fließende Übergang zwischen Rechtsextremismus und den «PRO-Bewegungen». Das sind einige Themen unseres heutigen Samstagsinterviews mit Johannes Radke. Er ist freier Journalist mit dem Themenschwerpunkt Rechtsextremismus und Jugendkultur. Seit 2009 betreut er für ZEIT-Online den «Störungsmelder». Vor kurzem veröffentlichte er mit Toralf Staud das Buch «Neue Nazis».

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