Schlagwort Regensburg

Jetzt bewerben für den Hans-Weber-Preis 2011

Hans Weber, Widerstandskämpfer, KZ-Häftling und Bürgermeister von Regensburg

Im Dezember 2011 verleiht die Regensburger SPD wieder den „Hans-Weber-Preis für mehr Demokratie und Toleranz“. Sie ehrt und gedenkt damit dem Lebenswerk ihres langjährigen Vorsitzenden Hans Weber, Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime, politisch Verfolgter, Moorsoldat, langjähriger Stadtrat, Bürgermeister und Kämpfer für ein demokratisches Deutschland.

Ausgezeichnet werden Einzelpersonen bis zu 25 Jahren, Jugendgruppen, -vereine und -projekte sowie Schülergruppen aus Regensburg und der Oberpfalz, die durch ihren Einsatz für Toleranz und Demokratie, durch ihr Engagement für das Gemeinwesen oder durch gezeigte Zivilcourage ein Beispiel gegeben haben oder geben.

2 Reaktionen

Regensburger NPD-Kreisvorsitzenden droht Anklage in Tschechien

Wie der Informationsdienst «Blick nach Rechts» und tschechische Medien berichten, droht dem neuen Regensburger NPD-Kreisvorsitzenden Robin Siener in Tschechien ein Anklage wegen «Verbreitung von Extremismus». Siener war Redner auf einer Demonstration am 1.Mai 2011 in Brno (Brünn), die unter dem Titel «Fremdarbeiterinvasion stoppen» von der rechtsextremen tschechischen „Arbeiterpartei der sozialen Gerechtigkeit“ (DSSS) organisiert wurde.

4 Reaktionen

NPD Regensburg: Siener folgt auf Wiener

Bild: Ausschnitt aus einem Artikel von Sieners Interneteite

Wie das neonazistische Kameradschaftsnetzwerk „Freies Netz Süd“ (FNS) vermeldet, wurde mit Robin Siener einer ihrer führenden Aktivisten zum neuen Kreisvorsitzenden der NPD Regensburg gewählt. Er folgt damit auf den eher glücklosen Willi Wiener (Wörth an der Donau), der im November sowohl den Vorsitz im Kreisverband als auch im Bezirk Oberpfalz niederlegt hatte. Er war aus der NPD ausgetreten, um sich – wie das Regensburger Wochenblatt berichtete – verstärkt bei der ebenfalls stramm rechten Piusbruderschaft zu engagieren.

11 Reaktionen

Picasso-Attacke: Vier Freisprüche und sechseinhalb Jahre Haft

„Wir sitzen hier nicht über politische Einstellungen zu Gericht und seien sie noch so abwegig, sondern über Straftaten.“ Mit diesem Eingangsstatement eröffnet der Vorsitzende Richter Carl Pfeiffer seine Urteilsbegründung in der Verhandlung gegen insgesamt sechs Neonazis.

Im spektakulärsten Fall, den Angriff auf einen 22jährigen Barkeeper des Lokals Picasso im Juni 2010, wurden am Mittwoch deshalb vier der fünf angeklagten Männer freigesprochen.

Lediglich der Hauptangeklagte wurde zu insgesamt sechseinhalb Jahren verurteilt.

Ein Artikel von regensburg-digital.de

0 Reaktionen

Picasso-Schläger: Suff Heil

In Regensburg stehen seit einigen Verhandlungstagen die Nazis vor Gericht, die im Lokal «Picasso» einen Barkeeper zusammen geschlagen haben (was in der Folge zu der Aktion von ca. 100 Regensburger Wirten führte: «Keine Bedienung für Nazis»). Allein die Verlesung eines Auszuges der Vorstrafen der Angeklagten dauerte Stunden!

Seit mehreren Tagen inszenieren sich vier der sechs Angeklagten als uniformierte Gruppe: Die Haare frisch geschoren und Bomberjacke. Zwei tragen Springerstiefel mit weißen Schnürsenkeln, die anderen New Balance-Turnschuhe. Ein anderer Nazi-Skin, der an den zurückliegenden Verhandlungstagen ebenfalls mit Bomberjacke, Springerstiefeln und Aufnähern a la „Arian Nation“ im Zuschauerraum gesessen ist, fehlt heute.

Ein Artikel von Stefan Aigner bei regensburg-digital.de

1 Reaktionen