Schlagwort Robin Siener

Eggenfelden: „Dirndl-Volkstod“ und „Geschichten aus dem Schlachthof“

Etwa 20 Neonazis aus diversen ostbayerischen Kameradschaften führten am Samstag, den 25.08.2012 in der Mittagszeit eine Kundgebung am Bahnhof (Hbf) in Eggenfelden durch. Die Veranstaltung war vom Konzept her vergleichbar mit der Kundgebung in Burghausen zwei Wochen zuvor. Die Polizei unterband Protest in Sicht- und Hörweite in jeder Form. Nach verschiedenen Angaben protestierten zwischen 150 und 300 Menschen, darunter Landrat Michael Fahmüller (CSU), gegen die Aktion der Neonazis auf verschiedenen Plätzen im Innenstadtbereich. Getragen wurden diese Veranstaltungen vom DGB-Gewerkschaftsbund und dem Bündnis „Eggenfelden ist bunt“. Währenddessen sorgte der FDP-Kreisvorsitzende für einen Eklat, indem er auch der Veranstaltung der Rechtsextremisten ein gutes Gelingen wünschte.

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Das war’s – Karsten Panzer «schließt» Oberpfälzer NPD für den «Parteiverkehr»

Langsam aber sicher könnte es eng werden für den derzeitigen bayerischen NPD-Landesschef Ralf Ollert, der seit einiger Zeit mit einer regelrechten Austrittswelle bayerischer Neonazis zu kämpfen hat. Nachdem mit Daniel Weigl, Robin Siener und Simon Preisinger bereits drei führende Funktionäre der Oberpfalz-NPD der Partei den Rücken gekehrt haben, zog nun auch der Bezirksgeschäftsführer Karsten Panzer nach und „schließt“ die „Geschäftsstelle“ der NPD-Oberpfalz für den „Parteiverkehr“. Ein Ende der neonazistischen Aktivitäten in der Oberpfalz ist damit jedoch nicht erreicht.

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Oberpfälzer Nazis gründen «Bürgerinitiative Soziale Alternative Oberpfalz»

Nachdem die Neonazi-Kameradschaften in Schwandorf und Regensburg kürzlich bereits ihre Webauftritte zu einem «Nationalen Bündnis Oberpfalz» bündelte, folgt nun eine weitere strukturelle Veränderung. Fortan tritt die Szene in der Oberpfalz unter dem Deckmantel einer sogenannten Bürgerinitiative mit dem zunächst unscheinbaren Titel «Bürgerinitiative Soziale Alternative Oberpfalz» auf und versucht damit «bürgernah und wählbar» zu erscheinen.

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Hof hat gezeigt: wir wollen die Nazis nicht!

Die Stadt Hof hatte die Nazidemonstration zum 1. Mai verboten, das „Freie Netz Süd“ erstritt sich seinen Aufmarsch vor Gericht. 4000 Menschen gingen in der Stadt Hof gegen die Nazis auf die Straße. Die Nazis selbst demonstrierten größtenteils durch menschenleere Gegenden und traten mit rassistischen Parolen sehr aggressiv auf.

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