Schlagwort Roland Wuttke

BagidaMünchen: Zahl der PEGIDA-Anhänger sinkt stetig

Auch am Montag marschierten wieder Anhänger des PEGIDA-Ablegers „BAGIDA“ durch die Münchner Innenstadt.Diesmal mit neuer Route: Vom Goetheplatz zum Sendlinger Tor. Wie schon am letzten Montag sank die Teilnehmerzahl wieder deutlich.

Bagida stagnierte trotz anhaltend großer Neonazi-Beteiligung

Dem bayerischen Pegida-Ableger gelang es am vergangenen Montag nach übereinstimmenden Schätzungen nicht, den Zulauf zu steigern. Daran konnte auch eine anhaltend hohe Unterstützung aus der organisierten rechtsextremen Szene nichts ändern. 12.000 – 15.000 Münchnerinnen und Münchner protestierten derweil mit einem Arbeiterfasching mit Kostümen und viel Konfetti gegen den Aufmarsch.

So offen nationalsozialistisch agierte das Freie Netz Süd

Vor zwei Wochen hat der bayerische Innenminister das neonazistische Kameradschaftsnetzwerk Freies Netz Süd (FNS) verboten. Er stützt das Verbot auch auf die Wesensverwandtschaft der Organisation mit dem historischen Nationalsozialismus. Das verwundert nicht, wenn man bedenkt, wie offen sich die Akteure bildlich und sprachlich bei den Nazis bedienten und dem Dritten Reich huldigten. In der Partei „Der Dritte Weg“ führen sie das nahtlos fort. Eine Zusammenstellung ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

SS-Gedenken bei Bad Reichenhall an mobiler Gedenkstätte

Etwa 50 Sympathisanten der extremen Rechten zog es am Samstag zu einer Gedenkveranstaltung auf einem abgelegenen Parkplatz bei Bad Reichenhall. Vordergründig erinnerte man an zwölf 1945 dort getötete Franzosen, die auf Seiten der Waffen-SS gekämpft hatten. Zur Veranstaltung wurde eigens eine mobile Gedenkstätte mitgebracht.